Java 3D unter der GPL veröffentlicht

Klassenbibliothek unter der GPLv2 mit Classpath-Klausel

Sun hat nun auch den Quelltext der Java-3D-Bibliothek als Open Source veröffentlicht. Die Kernkomponenten sind dabei unter der GPL erhältlich, die zusätzlichen Werkzeuge wurden unter die BSD-Lizenz gestellt. Aus markenrechtlichen Gründen hat Sun für die freie Version jedoch einen anderen Namen gewählt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Zunächst wurden die Projekte "j3d-core" und "vecmath" im Quelltext veröffentlicht. Sie stehen unter der GPLv2 mit Classpath-Klausel. Die Klausel erlaubt, Software sowohl dynamisch als auch statisch gegen die Bibliotheken zu linken und eine beliebige Lizenz für das Ergebnis zu verwenden. Zusätzlich gibt es die "j3d-core-utils" unter den Bedingungen der BSD-Lizenz.

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Die freie Java-3D-Version trägt allerdings den Namen "3D Graphics API for the Java Platform". Diese Entscheidung hat laut Sun markenrechtliche Gründe: Java 3D ist eine Marke von Sun, die geschützt werden soll. Das heißt, der Name Java 3D darf nicht von anderen verwendet werden und so dürfen auch aus den nun veröffentlichten Quellen erzeugte Binarys - egal ob modifiziert oder nicht - nicht Java 3D heißen. Aus denselben Gründen hat Sun die GPL-Version von Java unter dem Namen OpenJDK veröffentlicht und wendet diese Markenpolitik auch bei anderen Projekten an. Der Mitbegründer des Apache-Webserver-Projektes, Roy Fielding, stieg deshalb erst kürzlich aus dem OpenSolaris-Projekt aus. Dennoch soll der einzige Unterschied im Namen bestehen und so entsteht laut Sun die Java-3D-Version 1.5.2 aus den jetzt verfügbaren Quellen.

Die Klassenbibliothek Java 3D gibt Entwicklern verschiedene Möglichkeiten an die Hand, um 3D-Grafiken darzustellen und zu verändern. Sun hatte Java 3D bereits 2004 als "Community Source"-Projekt freigegeben, womit externe Programmierer schon die Möglichkeit erhielten, sich an der Entwicklung zu beteiligen.

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