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IBM stellt optischen Bus mit 8 TBit/Sekunde vor

Prototyp mit herkömmlichen Bauteilen und Fertigungstechnik hergestellt. IBM hat den Prototypen eines 48-kanaligen optischen Datenbusses vorgestellt, der nur 3 mm Platz auf einer Leiterplatte benötigt, während zuvor vier Mal so viel Platz benötigt wurde. Das System soll eine Datentransferrate von 8 TBit/Sekunde aufweisen. Außerdem soll der Strombedarf deutlich niedriger sein als bei einer konventionellen, rein elektrischen Lösung.
/ Andreas Donath
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Für einen Datenbus mit einer derartigen Geschwindigkeit ist derzeit nur Bedarf bei Supercomputern – die entsprechenden Datenmengen fallen sonst in dieser Geschwindigkeit gar nicht an. Doch künftige Prozessorgenerationen und Anwendungen könnten durchaus dafür sorgen, dass die Technik auch in Desktop-Rechnern verwendet wird.

Die IBM-Forscher haben die neue Optocard mit Bauteilen hergestellt, die käuflich zu erwerben sind und diese auch mit Techniken verarbeitet, die industrieweit üblich sind. Das bedeutet letztlich, dass die Optocard schneller verfügbar sein wird, da die grundlegende Technik bereits beherrscht wird.

Aufgrund seines niedrigen Energiebedarfs wird der optische Bus auch "green optical link" genannt. Die Technik wurde an IBMs Züricher Forschungslabor entwickelt.


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