• IT-Karriere:
  • Services:

VMware: "Es werden einige Gewinner zurückbleiben"

Raghu Raghuram lässt sich von den IDC-Zahlen nicht beeindrucken. Schließlich habe Microsoft schon immer viel in sein Betriebssystem gepackt, dies würde aber nicht zwangsläufig von allen Kunden eingesetzt, kommentiert er die Prognose. "Die Kunden sind schlau", fährt er fort, "sie können erkennen, was für sie wichtig ist. Und: Virtualisierung ist uninteressant. Interessant ist, was ich damit verwirklichen kann."

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. sepp.med gmbh, Braunschweig/Wolfsburg

Dasselbe gelte für Oracle. Es sei immerhin noch gar nicht so lange her, dass Oracle ankündigte, den Linux-Markt anführen zu wollen. Geändert habe sich de facto aber nichts und so werde es auch bei der Virtualisierung sein, gibt sich Raghuram überzeugt. Der Sinn liege zudem nicht darin, alles von Oracle zu erhalten, sondern die Verwaltung der eingesetzten Anwendungen zu vereinfachen. Gerüchte, nach denen Oracle seine Datenbank virtualisiert nur in der eigenen Xen-Variante unterstützen wolle, seien ebenfalls nicht richtig. Viele von VMwares Kunden würden Datenbanken in virtuellen Umgebungen laufen lassen und diese könnten tatsächlich Support für ihre Oracle-Datenbank von Oracle erhalten. Raghuram verleiht seiner vorherigen Aussage nochmals Nachdruck: "Virtualisierung ist wichtig, aber andere Werkzeuge rund um diese Lösungen sind ebenfalls wichtig. Virtualisierung alleine reicht daher nicht."

Wie auch immer der Wettbewerb zwischen VMware, Microsoft und Oracle den Markt verändern wird - sicher ist, dass sich 2008 einiges bewegen wird. Aber nicht nur durch zusätzliche Konkurrenz, sondern auch durch den Eintritt anderer Firmen in den Markt - den Anfang machte gerade Novell mit dem Kauf von Platespin, der sicher als Startschuss für ähnliche Ereignisse gewertet werden darf. Auffällig ist jedoch noch etwas anderes: Citrix und die anderen Anbieter, die auf Xen-Virtualisierung setzen, spielen noch keine große Rolle. Viele Anbieter von Automatisierungssoftware und Ähnlichem unterstützen derzeit nur VMware, teilweise auch schon Microsoft. Xen hingegen beachten viele noch nicht, einige sind sich noch nicht einmal sicher, ob sie Xen in Zukunft überhaupt unterstützen werden. Allgemeiner Tenor auf der VMworld Europe 2008: Es gebe im Geschäftsumfeld keinen Bedarf für Lösungen rund um Xen. VMwares Chef-Forscher und Mitbegründer Dr. Mendel Rosenblum ließ während eines Pressegesprächs ferner zwischen den Zeilen durchblicken, dass Paravirtualisierung - in der Xens Anfänge liegen - in Zukunft keine Rolle mehr spielen wird.

VMware jedenfalls sieht die zunehmende Konkurrenz ohne Angst, schließlich sei es im Virtualisierungsbereich wie in vielen anderen Softwarebereichen, wo sich ebenfalls erst langfristig herauskristallisierte, wer eine Rolle spielt. Raghuram bringt es auf den Punkt: "Am Ende werden einige Gewinner zurückbleiben."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 VMware: "Es werden einige Gewinner zurückbleiben"
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,99€
  2. 47,49€
  3. (-58%) 16,99€

War10ck 03. Mär 2008

Wenn man dumm wie ein Brot ist, nix zu sagen hat, aber trotzdem anderen Leuten völlig...

Insider 02. Mär 2008

ist ähnlich das der Politik. Ab einer gewissen Größe muss man es zu vielen recht machen...

Troll-Hasser 02. Mär 2008

Ach? Der Komfort spielt im Kinderzimmer die Hauptrolle, dort wo VMware eingesetzt wird...

Chef 01. Mär 2008

... sehe ich keine Gefahr für VMware. Gravierende Fehler, die schlechte Stabilität, der...

c++fan 01. Mär 2008

Spielzeug... ;) xVM ist die ernstzunehmende Sun-Lösung.


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Autonomes Fahren: Wenn der Wagen das Volk nicht versteht
Autonomes Fahren
Wenn der Wagen das Volk nicht versteht

VW testet in Hamburg das vollautonome Fahren in der Stadt - und das recht erfolgreich, wie eine Probefahrt zeigt. Als größtes Problem erweist sich ausgerechnet die Höflichkeit der Fußgänger.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Volkswagen ID. Space Vizzion als Elektrokombi vorgestellt
  2. Elektroauto von VW Es hat sich bald ausgegolft
  3. ID.3 kommt Volkswagen verkauft den E-Golf zum Schnäppchenpreis

    •  /