Abo
  • Services:

Neue Wege im Design

Baut einen Prototypen nach dem anderen, weist Winograd seine Studenten an, wenn es um die Umsetzung von Designplänen geht. Denn der Versuch sei "der Samen dafür, dass etwas passiert." Dabei sollen sie spielerisch vorgehen und jeden Prototypen einer eingehenden Prüfung unterziehen. Plattner wies in dem Zusammenhang darauf hin, nicht zu früh an eine konkrete Lösung zu denken. Denn dabei würden gute Ideen oft zu früh ausgeschlossen, weil sie in dem Moment zu skurril erschienen. Oft erwiesen sich nämlich die vermeintlich skurrilen Ideen als die besten.

Stellenmarkt
  1. Software AG, verschiedene Standorte
  2. Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, Dortmund

Dabei stecken die Verantwortlichen den Studenten hohe Ziele: Beschäftigt euch nicht mit den kleinen Dingen, lautet die Devise. Denkt über die großen Dinge nach, die die Welt beschäftigen: Entwicklung, Gesundheit, Bildung. Entsprechend sind die Ergebnisse: So entwickelte eine Gruppe aus Stanford bereits eine Pumpe, die speziell auf die Bedürfnisse armer Bauern in Indien und Myanmar ausgerichtet ist. Eine andere Gruppe erfand das "Ignite Light", eine günstige, batteriegetriebene Lampe mit Solarmodulen, gedacht für Menschen in Regionen ohne Strom. Tagsüber lädt die Sonne die Batterie auf, damit die Lampe nach Einbruch der Dunkelheit im Haus Licht spendet.

Die Erfindung wurde ein Erfolg, erzählt Plattner: Heute wird sie für nicht einmal 20,- US-Dollar in Indien produziert - nachdem zwei Unternehmen aus den Industrieländern abgelehnt hatten mit der Begründung: Es sei unmöglich, die Lampe für weniger als 100,- US-Dollar herzustellen.

Doch trotz solcher Erfolgsgeschichten sind sich die Verantwortlichen bewusst, dass sich die Ideen des Design-Thinkings nicht so einfach in Unternehmen umsetzen lassen. "Unternehmen haben Hierarchien", sagte Plattner. Da sei es schwer, Hürden zu überwinden und alle gleichberechtigt an einem Workshop teilnehmen zu lassen. Winograd aber ist da optimistisch: Schon heute buchen Unternehmen Design-Thinking-Workshops an der d.school in Stanford. Außerdem würden die d.school-Studenten nach ihrem Abschluss in die Unternehmen wechseln und könnten dort zum Umdenken anregen. Denn, so Winograd, "Studenten auszubilden bedeutet, die nächste Manager-Generation auszubilden."

Für ihn, resümierte Plattner, habe das Design-Thinking auch einen großen Nachteil: "Was immer ich jetzt sehe, will ich redesignen."

 Neue Wege im Design
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Doom, Fallout 4, Dishonored 2)
  2. (u. a. 2 TB 77,99€, 4 TB 108,99€)
  3. 219,00€
  4. 19,99€

alter ego 03. Mär 2008

"So überfordert es Arbeitssuchende, die nicht so erfahren im Umgang mit Computern sind...

Crusagon 02. Mär 2008

Das proplem ist heutzutage das die Leute zunehmens in der Virtualität des computers...

Shareware aus... 02. Mär 2008

Danke! - und ich dachte ich wäre der Einzige, der das lustig findet.

wef 02. Mär 2008

Nein, Auftraggeber. CDs und ADs sind doch heutzutage überflüssig wie noch was. Wenn man...

nochbesserwisser 01. Mär 2008

Die Schule ist in Potsdam, nicht in NY! Abgesehen davon vergleichst du hier ein Verb mit...


Folgen Sie uns
       


Xiaomi Mi 9 - Hands on (MWC 2019)

Xiaomi bringt das Mi 9 nach Europa. Der Europastart wurde auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona verkündet. Das Topsmartphone hat eine Triple-Kamera mit bis zu 48 Megapixeln. Es liefert für einen Preis ab 450 Euro eine sehr gute technische Ausstattung.

Xiaomi Mi 9 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

EEG: Windkraft in Gefahr
EEG
Windkraft in Gefahr

Besitzer älterer Windenergieanlagen könnten bald ein Problem bekommen: Sie erhalten keine Förderung mehr. Das könnte sogar die Energiewende ins Wanken bringen.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Windenergie Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
  2. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  3. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise

    •  /