Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Koch Media investiert in eigenes Onlinespiel

Weltweite Vermarktung offenbar geplant. Koch Media kündigt seine erste Eigenproduktion im Bereich Massively-Multiplayer-Onlinegames (MMOG) an. Welche Art von Spielprinzip dem Titel zugrunde liegt und in welchem Szenario er angesiedelt ist, wollte die Firma auf Anfrage von Golem.de noch nicht verraten.
/ Christian Klaß
19 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Koch gibt sich zwar noch bedeckt, was Namen und Inhalt seines Onlinespiels angeht. Allerdings betonen die Münchner, dass es auf selbst geschaffenem Stoff basiert. Und dass sie die globalen Rechte daran besitzen – MMOGs eignen sich besonders gut zur weltweiten Vermarktung, insbesondere an asiatische Lizenznehmer.

Intern kümmert sich die letztes Jahr gegründete Koch-Abteilung New Media Development federführend um das Projekt. Für die eigentlichen Entwicklungsarbeiten sind die österreichischen Studios Cliffhanger Productions und Team Vienna zuständig. Cliffhanger Productions(öffnet im neuen Fenster) war bei den ebenfalls von Koch veröffentlichten Titeln Gothic 3 und Spellforce 2 beteiligt. Team Vienna(öffnet im neuen Fenster) besteht aus ehemaligen Mitgliedern von Rockstar Vienna. Unter eigenem Namen hat das Team bislang kleinere Projekte, darunter Werbespiele, produziert. Koch selbst hat durch World of Soccer Online erste Erfahrungen mit einem MMOG gesammelt – das lässt vermuten, dass das kommende Spiel seine Zielgruppe jenseits der üblichen dicken Onlinerollenspiele sucht.

"Wir sind sicher, durch das neue, frische Konzept und die Qualität unseres ersten eigenen Multiplayertitels in diesem Wachstumsmarkt Akzente setzen zu können", hofft Koch-Media-Geschäftsführer Dr. Klemens Kundratitz.

Koch Media ist nicht der einzige deutsche Publisher, der derzeit den Einstieg ins Geschäft mit MMOGs sucht. Diese verheißen Abonnement-Einnahmen und haben keine Probleme mit Raubkopien – müssen aber unter Umständen gegen Platzhirsche wie World of Warcraft antreten, dessen Millionen von Fans als besonders wechselunwillig gelten.


Relevante Themen