Abo
  • Services:

USA: Neue Initiative gegen Software-Patente gegründet

Kosten von Prozessen auf 11,4 Milliarden US-Dollar geschätzt

In den USA haben die Free Software Foundation (FSF), die Public Patent Foundation (PUBPAT) und das Software Freedom Law Center (SFLC) eine neue Initiative zum Kampf gegen Software-Patente gegründet.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neu gestartete Initiative End Software Patents (Esp) strebt sowohl vor Gerichten als auch mit Lobbyismus die Abschaffung von Softwarepatenten an. Nach Auffassung der Projektpartner werden "die aktuellen Probleme des US-Patentsystems mehr durch die Beseitigung von Schranken für patentierbare Gegenstände als durch Mängel im Patenterteilungsprozess verursacht."

Stellenmarkt
  1. MorphoSys AG, Planegg
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg

Ben Klemens, Vorsitzender von Esp, erklärte: "Software-Patente gefährden sowohl Entwickler als auch Unternehmen. Es grenzt an Ironie, wenn sie auf diese Weise genau die Innovation behindern, die das US-Patentsystem fördern soll." Klemens stimmen die jüngste Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zu Patenten und Äußerungen aus dem US-Patentamt optimistisch: "Wir können unser Gerichtssystem dazu benutzen, unser Patentsystem auf seine Ursprünge zurückzuführen."

Das Esp-Projekt will Unternehmen bei der Verteidigung gegen Patentverletzungsklagen unterstützen. Computernutzer, Unternehmen und Rechtsanwälte sollen "über die ökonomischen und juristischen Argumente dafür, dass Software nicht patentierbar sein sollte", aufgeklärt werden. In einem ersten Schritt hat das Projekt einen "Bericht über den Stand der Dinge bei Software-Patenten" veröffentlicht.

Das Esp-Projekt geht in seinem Bericht davon aus, dass "US-Unternehmen jährlich 11,4 Milliarden US-Dollar in Patentverletzungsprozessen ausgeben" und dass "sich Klagen über die Verletzung von Software-Patenten zunehmend gegen Unternehmen außerhalb der Software-Branche richten". Als Beispiel wird der Fall der Firma Global Patent Holdings, LLC genannt, die gegen Unternehmen wie Caterpillar, Kraft Foods und AutoNation wegen angeblicher Patentverletzungen durch die Homepages der Unternehmen vorgeht. [von Robert A. Gehring]



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

N17 02. Mär 2008

Das sagt Microsoft nur, weil Softwarepatentklagen in nicht allzu ferner Zukunft die...

Benz 29. Feb 2008

Du meinst noch blöder als die Deutschen, kann ich mir nicht vorstellen...

fhgh 28. Feb 2008

Na wie lebt es sich so hinterm Mond ? Ich wähle lieber Linkspartei als irgendwelche...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /