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FreeBSD 7.0 veröffentlicht

Entwickler versprechen dramatische Leistungssteigerung für SMP-Systeme. Das freie BSD-Derivat FreeBSD ist in der Version 7.0 erschienen, die zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen mitbringt. Die Entwickler versprechen unter anderem eine dramatische Leistungssteigerung von FreeBSD auf Multi-Prozessor-Systemen.
/ Jens Ihlenfeld
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FreeBSD 7.0 soll bei der Spitzenleistung in einigen Benchmarks bei normaler Last 350 Prozent schneller sein, unter hoher Last sogar um 1.500 Prozent. Auch im Vergleich mit Linux soll FreeBSD 7.0 besser abschneiden, 15 Prozent gegenüber Linux 2.6.22 oder 2.6.24. Verantwortlich dafür ist unter anderem ein neues Thread-Modell, das nun standardmäßig aktiviert ist. In einigen Benchmarks soll FreeBSD 7.0 auf Systemen mit acht CPUs nahezu linear skalieren.

Auch soll das Betriebssystem dank eines deutlich verbesserten Schedulers schneller reagieren, dieser kommt in der Version 7.0 aber noch nicht standardmäßig zum Einsatz, was sich voraussichtlich mit FreeBSD 7.1 ändern wird.

Zudem wartet FreeBSD mit experimenteller Unterstützung von Suns Dateisystem ZFS auf, erlaubt mit gjournal die Einrichtung von Journaled-Dateisystemen, kann XFS-Dateisysteme lesen und nun korrekt mit UnionFS umgehen. Darüber hinaus gibt es einen iSCSI-Initiator, TSO- und LRO-Support für einige Netzwerktreiber, experimentelle Unterstützung für SCTP (Stream Control Transmission Protocol) und eine verbesserte WLAN-Unterstützung.

FreeBSD 7.0 bringt zudem X.Org 7.3, KDE 3.5.8 und GNOME 2.20.2, als C-Compiler kommt GCC 4.2.1 zum Einsatz. BIND liegt in der Version 9.4.2 bei.

Die neue FreeBSD-Version steht ab sofort unter freebsd.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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