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NFC-Handy von Nokia geht an den Start

Vorerst nur im Rhein-Main-Gebiet einsetzbar

Versprochen war es für das erste Quartal 2007, nun soll das Nokia 6131 NFC tatsächlich in den Handel kommen - allerdings nicht deutschlandweit. Es wird nur in ausgewählten Geschäften in Frankfurt am Main zu finden sein, da sich derzeit nur dort die Near-Field-Communication-Technik (NFC) tatsächlich nutzen lässt, welche im Nokia-Handy steckt. Erste Anwendung: Fahrplan einsehen und Fahrkarte per Handy kaufen.

Artikel veröffentlicht am , yg

Nokia 6131 NFC
Nokia 6131 NFC
Mit dem Nokia 6131 NFC haben Kunden des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) in Zukunft die Möglichkeit, durch das Berühren eines an der Haltestelle angebrachten Funkchips aktuelle Fahrplaninformationen abzurufen oder eine Fahrkarte zu kaufen. Dies soll ab dem 3. März 2008 für jedermann möglich sein, denn dann endet die Pilotphase des RMV2go, in der Erfahrungen mit der Near Field Communication gesammelt wurden. Von Juli bis November 2007 testeten in Frankfurt am Main rund 300 Teilnehmer das RMV-Informations- und Ticketing-System für NFC-fähige Mobiltelefone. Nun soll der Regelbetrieb starten.

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Die Kommunikation funktioniert, indem der Kunde sein NFC-fähiges Gerät an ein entsprechendes NFC-Gerät hält. Damit erhält er Zugriff auf Inhalte, kann Dienste aktivieren oder eine Fahrkarte kaufen. Darüber hinaus könnte NFC auch als Zugangskontrolle für Bürogebäude genutzt werden.

Für Kunden in Frankfurt am Main bietet das NFC-fähige Mobiltelefon noch weitere Nutzungsmöglichkeiten: Berühren Nutzer eine der sieben im Lieferumfang des Nokia 6131 NFC Startpakets enthaltenen Karten mit NFC-Chip, erhalten sie das aktuelle Kinoprogramm in der Rhein-Main-Region und Nachrichten der Stadt Frankfurt am Main auf ihr Mobiltelefon. Außerdem können sie sich auf diese Weise einen Nokia-Klingelton herunterladen.

Das 6131 NFC besitzt zwei TFT-Displays, die außen auf 128 x 160 Pixeln bis zu 262.144 Farben bzw. innen maximal 16 Millionen Farben bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln auf 2,2 Zoll Bildschirmdiagonale anzeigen. Zudem gibt es eine 1,3-Megapixel-Kamera, für die sowohl das Innen- als auch das Außendisplay als Sucher benutzt werden kann. Die Kamera mit 8fach digitalem Zoom schießt Fotos mit maximal 1.280 x 960 Pixeln Auflösung. Es gibt einen separaten Knopf, der als Auslöser dient, die Fotos können direkt via PictBridge am Drucker herausgelassen werden.

Weiter im Multimedia-Angebot des 6131 NFC findet sich ein UKW-Radio und ein MP3-Player, der außer OGG kaum ein Format scheut (MP3, MP4, AAC, AAC+, eAAC+, WMA, H.263 sowie H.264). Zudem ist er kompatibel zu OMA Digital Rights Management 1.0. E-Mail per POP3 und IMAP, Instant Messaging, MMS und Push-to-Talk beherrscht das Nokia 6131 ebenfalls. Ein XHTML-Browser steht zum Surfen bereit. Das 6131 versteht Sprachbefehle und kann Sprachnotizen aufzeichnen. Der Datenabgleich mit dem PC findet über die Nokia PC Suite mit USB, Bluetooth oder Infrarot statt.

Die Sprechzeit des 92 x 48 x 20 mm großen und 104 Gramm schweren Quad-Band-Handys, das auf 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz funkt, wird mit bis zu 3,5 Stunden angegeben, während der Akku im Bereitschaftsmodus rund 10 Tage durchhält. Der Musik-Player soll bis zu 12 Stunden am Stück durchhalten.

Vertriebspartner des Nokia 6131 NFC ist die SMS Michel Communication GmbH. Sie will den ersten 800 Kunden in Frankfurt am Main ein Startpaket mit einem T-Mobile-Vertrag inklusive einer dreimonatigen kostenlosen Datennutzung von 5 MByte pro Monat anbieten. Das NFC-fähige Mobiltelefon soll ab dem 3. März 2008 in allen Geschäften der SMS Michel Communication GmbH in Frankfurt am Main zum Preis von 209,- Euro ohne Mobilfunkvertrag zu haben sein.



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Troll dich 28. Feb 2008

Die News lesen hilft ungemein: Near-Field-Communication


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