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Ulrich Lehner soll Telekom-Aufsichtsratsvorsitzender werden

Hans Martin Bury als weiteres neues Aufsichtsratsmitglied vorgeschlagen. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom hat beschlossen, den ehemaligen Henkel-Chef Prof. Dr. Ulrich Lehner und Hans Martin Bury der Hauptversammlung am 15. Mai 2008 in Köln für die Wahl in den Aufsichtsrat des Unternehmens vorzuschlagen. Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Klaus Zumwinkel war im Zuge der Steueraffäre aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Dr. Klaus G. Schlede verlässt den Posten aus Altersgründen.
/ Andreas Donath
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Schon vor der Hauptversammlung soll eine befristete, gerichtliche Bestellung von Ulrich Lehner zum Mitglied des Aufsichtsrats beantragt werden. Der ehemalige Henkel-Vorsitzende soll außerdem Aufsichtsratsvorsitzender werden. Bis Lehner in das Gremium eintritt, ist Schlede der Vorsitzende.

Ulrich Lehner (61) ist seit 1995 Mitglied der Geschäftsführung der Henkel KGaA, die er seit Mai 2000 als Vorsitzender und persönlich haftender, geschäftsführender Gesellschafter leitet. Er soll im April 2008 aus dem Henkel-Konzern ausscheiden. Er ist außerdem Mitglied des Verwaltungsrates von Novartis und in den Aufsichtsräten der E.On AG, der Thyssen Krupp AG, der Porsche AG und der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG.

Bury (41 Jahre) war 1999 bis 2002 Staatsminister beim Bundeskanzler und danach bis 2005 Staatsminister für Europa. Zwischen 1994 und 1998 hatte Bury als Sprecher für Post und Telekommunikation der SPD-Bundestagsfraktion die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes begleitet.


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