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VMsafe soll virtuelle Maschinen sichern

20 Anbieter arbeiten an Sicherheitslösungen. VMware hat auf seiner Anwenderkonferenz VMworld Europe in Cannes eine neue Schnittstelle vorgestellt, mit der sich Sicherheitsanbieter in den Hypervisor einklinken und die virtuellen Umgebungen so besser absichern können. Verschiedene Hersteller arbeiten schon an Lösungen, Termine gibt es jedoch derzeit nicht.
/ Julius Stiebert
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VMsafe ist eine Programmierschnittstelle (API), die direkt in VMwares Hypervisor sitzt. Damit sollen Hersteller von Sicherheitssoftware ihre Produkte so gestalten können, dass diese Schadsoftware noch abfangen, bevor die virtuelle Maschine überhaupt erreicht wird. Da VMsafe im Hypervisor sitzt, läuft es unabhängig vom Betriebssystem direkt auf der Hardware.

Damit soll das Konzept dem derzeit vorherrschenden Modell überlegen sein, bei dem der Virenscanner auf dem Host-Betriebssystem und damit gegebenenfalls bereits in einer kompromittierten Umgebung läuft. Auch gegenüber Systemen wie IDS, die den Netzwerk-Traffic untersuchen, soll VMsafe laut Hersteller besser abschneiden, da sich diese umgehen ließen, indem die Schadsoftware ihre Signatur verändert.

Wann VMsafe verfügbar sein wird, war jedoch noch nicht in Erfahrung zu bringen. In jedem Fall soll jedoch die Programmierung von auf der Schnittstelle basierender Software anderen Herstellern überlassen werden. Laut VMware haben 20 Anbieter – darunter McAfee, CheckPoint und Symantec – bereits Produkte angekündigt, die die VMsafe-Schnittstelle nutzen. Auch hier sind jedoch noch keine Termine bekannt, die Firmen arbeiten jedoch bereits seit einiger Zeit an den Lösungen.


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