• IT-Karriere:
  • Services:

Widerspruch gegen Wikileaks-Sperrung

Verletzung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung

Mehrere Bürgerrechtsorganisationen und Medienunternehmen in den USA wollen Widerspruch gegen die Sperrung von Wikileaks einlegen. Das hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Bürgerrechtler begründen ihren Widerspruch damit, dass die Sperrung gegen das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verstoße. Sie wollen erreichen, dass der Richter Jeffrey White die Sperrung des Webangebotes Wikileaks wieder aufhebt. Neben der EFF und der American Civil Liberties Union (ACLU) beteiligen sich auch zwölf Medienunternehmen aus den USA an dem Widerspruch.

Stellenmarkt
  1. wenglor sensoric GmbH, Eching bei München
  2. Stadtverwaltung Bretten, Bretten

White hatte den Registrar Dynadot angewiesen, die Domain aus den DNS-Servern zu entfernen. Grund für die Sperrung war eine Beschwerde des Schweizer Bankhauses Julius Baer, das die Verbreitung interner Dokumente über die Website verhindern wollte. Diese sollen von einem ehemaligen leitenden Angestellten der Bank auf Wikileaks veröffentlicht worden sein.

"Julius Baers private Auseinandersetzung mit einem ehemaligen Angestellten wegen eines Verstoßes gegen eine Vertraulichkeitsvereinbarung rechtfertigt nicht diesen Versuch, den Zugang zu allem Material auf Wikileaks zu sperren", erklärt der EFF-Anwalt Matt Zimmerman. "Es ist nicht akzeptabel, dass die Rechte, die der Erste Zusatzartikel zur Verfassung Lesern garantiert, die ein legitimes Interesse an dem Material auf der Website haben, einfach als Kollateralschaden der Ansprüche einer Bank behandelt werden." Der erste Zusatzartikel verbietet unter anderem die Einschränkung der Rede- oder Pressefreiheit.

Zimmerman kritisierte auch den Registrar Dynadot. "Diese ungerechtfertigte Verfügung sollte jeden, der heikle Informationen im Internet vorhält, daran erinnern, dass diese Informationen nur so lange zugänglich sind, solange ihr Provider oder Registrar bereit ist, gegen überzogene juristische Angriffe einzutreten." Dynadot hingegen weist darauf hin, man habe der Entfernung des Domain-Namens nicht zugestimmt. "Das hat Julius Baer gefordert, und das Gericht hat dem stattgegeben", rechtfertigte sich Dynadot.

Von der Sperrung war allerdings nur die Domain "Wikileaks.org" betroffen. Mehrere Spiegelserver, etwa in Belgien oder in Indien, sind weiterhin online. Dort sind auch die Dokumente über die Schweizer Bank weiterhin abrufbar.

Am 29. Februar 2008 wird vor einem Gericht in San Francisco eine Anhörung zu dem Fall stattfinden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-43%) 22,99€
  2. 4,99€
  3. 3,99€
  4. (u. a. Far Cry 5 für 14,99€, Far Cry New Dawn für 17,99€, Far Cry für 3,99€)

bolirain 28. Feb 2008

jau, interesse am schweizer bankenskandal? hat jemand nachgeschaut? oder sind alle wie...

Renton 28. Feb 2008

Naja hast Du Dein Problem schon mal mit nem Arzt besprochen? DIE können Dir bestimmt...


Folgen Sie uns
       


Ninm Its OK - Test

Der It's OK von Ninm ist ein tragbarer Kassettenspieler mit eingebautem Bluetooth-Transmitter. Insgesamt ist das Gerät eine Enttäuschung, bessere Modelle gibt es auf dem Gebrauchtmarkt.

Ninm Its OK - Test Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
Pathfinder 2 angespielt
Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  2. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

    •  /