Neues Transpazifik-Kabel wird verlegt
Um den steigenden Bedarf an Bandbreite im transpazifischen Datenverkehr zu decken, will ein Konsortium aus sechs asiatischen und amerikanischen Unternehmen ein neues High-Speed-Unterwasserkabel durch den Pazifik verlegen.
Das Kabel wird eine Länge von 10.000 Kilometern haben – das entspricht einem Viertel des Erdumfangs. Es besteht aus fünf Glasfaserpaaren, die durch drei weitere ergänzt werden können. Jedes Paar erlaubt einen Datendurchsatz von 960 Gigabit pro Sekunde. Das bedeutet, Unity wird eine Bandbreite von bis zu 7,68 Terabits pro Sekunde aufweisen. Das ist eine Steigerung der transpazifischen Datenkapazität um etwa 20 Prozent. Die Landungspunkte werden das japanische Chikura bei Tokio sowie Los Angeles sein.
Dem Konsortium gehören SingTel und Pacnet aus Singapur, Bharti Airtel aus Indien, Global Transit aus Malaysia, KDDI aus Japan und Google an.
Der Bau des Kabels, den NEC und Tyco Telecommunications übernehmen, soll bereits begonnen haben. Anfang 2010 soll das Kabel fertig gestellt sein. Die Kosten werden auf etwa 300 Millionen US-Dollar geschätzt.
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