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Firewall für USB-Ports

MyUSBOnly bietet Whitelist für erlaubte Geräte. Häufig sind es nicht externe Datendiebe, die wertvolles Unternehmenswissen entwenden, sondern die eigenen Mitarbeiter. Mit einem angesteckten USB-Stick lassen sich schnell und unauffällig mittlerweile auch sehr große Datenmengen außer Haus bringen. Mit MyUSBOnly hat die A.C. Element Company eine Art Firewall für den USB-Port vorgestellt, die unter Windows unerwünschte Gerätezugriffe unterbindet.
/ Andreas Donath
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Damit die USB-Maus und -Tastatur garantiert weiterhin funktionieren, bietet MyUSBOnly eine Whitelist für erlaubte Geräte an. Jedes eingesteckte Gerät kann registriert und in diese Liste eingetragen werden. Die Software kontrolliert im Betrieb, ob das neu eingesteckte Gerät sich in dieser Liste befindet und verweigert ansonsten die Kommunikation. Die Whitelist kann sowohl spezifische Geräte anhand ihrer Seriennummer oder auch Markenbezogen arbeiten.

Im SysLog werden die kopierten, modifizierten und gelöschten Dateien und Ordner auf dem USB-Gerät auf Wunsch protokolliert. Mit Syslog-Viewern wie dem Kiwi Syslog Daemon lassen sich die Einträge im Log über das Netzwerk vom Administrator kontrollieren.

Damit MyUSBOnly vom Anwender nicht einfach abgeschossen werden kann, lässt sich die Software zumindest aus der Taskliste entfernen. Auch im Systray findet sie sich nicht. Gegen Versuche, über ein von DVD gebootetes Betriebssystem an die Daten auf der Festplatte zu kommen oder diese gar auszubauen oder über ein optisches Medium zu kopieren, schützen solche Maßnahmen allein allerdings nicht.

MyUSBOnly v. 4.2 für die Windows-Plattform kostet rund 30,- US-Dollar.


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