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SP1 für Windows Vista: Wieso, weshalb, warum

Kleine Dateien per Windows-Update
Kleine Dateien per Windows-Update
Danach soll voraussichtlich im April 2008 die "Wave 1" folgen, die aus einem weiteren Standalone-Paket für alle 36 von Windows Vista unterstützten Sprachen besteht. Die Downloads vergrößern sich für die 32-Bit-Ausführung auf 544 MByte und auf 873 MByte für die 64-Bit-Version. Kurz nach dem Erscheinen dieser Gesamtpakete soll das SP1 auch per Windows-Update verteilt werden, allerdings dann als Einzelpakete für explizit eine Sprachversion. Microsoft empfiehlt Privat-Anwendern ausdrücklich diese Variante. Unter anderem, weil die Downloads für eine einzelne Sprach-Version deutlich kleiner ausfallen. So belegt das SP1 dann rund 65 MByte für 32-Bit-Installationen und etwa 125 MByte für ein 64-Bit-System.

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Bis 8 GByte nötig
Bis 8 GByte nötig
Die genaue Größe der nötigen Dateien richtet sich nach dem Patch-Zustand des Systems. Sobald das Service Pack 1 erschienen ist, wird Microsoft über Windows Update aber immer zuerst das Service Pack und nicht mehr alle älteren Patches empfehlen. Auf einem System ohne Patches sind aber dennoch zunächst die Treiber-Updates und die vorbereitenden Patches nötig, bevor das SP1 installiert werden kann. Der freie Platz auf der System-Partition für die Installation des SP1 muss auf 32-Bit-Systemen mindestens 2,5 GByte groß sein und 64-Bit-Ausführung benötigen sogar bis zu 8 GByte.

Nur 20 Minuten für den letzten Schritt?
Nur 20 Minuten für den letzten Schritt?
In jedem Fall kommt der Anwender um mehrere Neustarts nicht herum. Die gesamte Installation des SP1 dauert laut Microsoft zwischen 40 Minuten und 2 Stunden - je nach Geschwindigkeit des Systems. Diese Angabe deckt sich auch mit ersten unabhängigen Tests der TechNet-Version des SP1. Es ist laut Microsoft nicht möglich, aus einer Installations-DVD für Windows Vista zusammen mit dem SP1 ein neues Installations-Medium per Slipstream zu machen. Bisher war das mit den Service-Packs für Windows XP ein recht einfacher Prozess.

Nun muss man auf das "Windows Automated Installation Kit" (WAIK) zurückgreifen, das aus einer Windows-Vista-DVD und dem SP1 ein neues, bootfähiges Medium machen kann. Wer öfter neue Rechner mit Windows Vista samt SP1 einrichten muss, sollte sich also damit vertraut machen. Eine Neuinstallation samt SP1 läuft wesentlich schneller ab als erst die Original-Version und dann das SP1 aufzuspielen. Erst mit dem Service Pack 2 für Windows Vista soll man sich wieder eigene Installations-Medien per Slipstream bauen können.

Bei der Neuinstallation von Windows Vista samt SP1 will Microsoft nun weitere Treiber einbinden, insbesondere für Festplatten-Controller, die nach dem Erscheinen des Betriebssystems auf den Markt kamen. Bei anderen Geräten, insbesondere Druckern und Grafikkarten, will Microsoft in Zukunft die Treiber nicht mehr in die Installations-Medien integrieren. Wie Daniel Melanchthon erklärte, funktioniert der Download der Treiber per Windows-Update nach der Installation inzwischen so gut, dass nur die für die Installation wichtigsten Treiber selbst auf den OEM-CDs landen sollen.

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dago 01. Mär 2008

Hallo, ich würde gerne zwei drei Aspekte beitragen, diemeiner Meinung nach bei derartigen...

XHess 27. Feb 2008

LOL, welch ein geZeta hier! :-) LG

Andreas Heitmann 27. Feb 2008

So ich kann noch mal ne WOche Urlaub machen - bei Mutti!

tfrd 27. Feb 2008

??? Lies nochmal genau: "Zwar steht das Service Pack 1 (SP1) schon für Entwickler und PC...

gdrs 27. Feb 2008

Mein Notebook ist nach ca. 18 Sekunden aus dem Ruhezustand wieder da (XP) - inkl. dem...


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