Sonys neue Blu-ray-Player durchgängig mit Ethernet
Darüber hinaus sind BDP-S350 und BDP-S550 je mit einer Ethernet-Schnittstelle bestückt. Beim BDP-S350 soll die eine Internetanbindung via Ethernet erfordernde BD-Live-Unterstützung mit einem Firmware-Update nachgerüstet werden. Beim später erscheinenden BSP-S550 ist dafür kein Firmware-Update nötig, er kommt laut Sony von Hause aus mit BD-Live-Unterstützung.
Den nötigen Speicherplatz für zum Download gedachtes Online-Bonusmaterial verfügen beide neuen Geräte über eine externe Schnittstelle. Nur dem BDP-S550 liegt allerdings auch von Hause aus ein 1-GByte-Speichermodul bei. Auch wenn es Sony noch nicht konkret angab, dürfte dabei eine USB-Schnittstelle gemeint sein, bei der zumindest USB-Sticks und vielleicht auch USB-Festplatten funktionieren, wie es auch bei einigen DVD-Rekordern des Herstellers der Fall ist.
Mittlerweile ist die Wiedergabe wahlweise mit 60 Hz (1080/60p) oder kinofilmüblichen 24 Hz (1080/24p) Standard bei Blu-ray-Playern – auch BDP-S350 und BDP-S550 beherrschen beides über HDMI. Zudem können sie beide das im Vergleich zur Blu-ray niedrig auflösende DVD-Bild auf 1080p skalieren.
Im Vergleich mit den Vorgängern BDP-S300 und BDP-S500 hat Sony beide neuen Blu-ray-Player bei den Gehäuseabmaßen etwas flacher und kürzer gemacht.
Während Sonys neues Einsteigergerät BDP-S350 in den USA im Sommer 2008 für etwa 400,- US-Dollar eingeführt werden soll, folgt der BDP-S550 erst im Herbst 2008 für rund 500,- US-Dollar. Laut Sony Deutschland kommen beide Geräte in Europa voraussichtlich erst in diesem Herbst in den Handel, Preise stünden dementsprechend noch nicht fest.
Zum Vergleich: Die mit 40-GByte-Festplatte und Ethernet-Schnittstelle bestückte PlayStation 3 aus dem gleichen Konzern ist derzeit in den USA neu für 399,- US-Dollar zu haben und derzeit der vom Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin attraktivste Blu-ray-Player. Allerdings verbrauchen Spielekonsolen auch deutlich mehr Strom als reine Abspielgeräte für DVDs, Blu-ray- oder HD-DVD-Medien.