Fring: Mobiler VoIP- und Chat-Client in deutscher Sprache
Neben der deutschsprachigen Oberfläche gehört zur Neuerung von Fring, dass sich nun Dateien über das Netz vom MSN Messenger übertragen lassen. Auch die Bedienoberfläche wurde überarbeitet, so dass sich das Produkt leichter steuern lassen soll.
Wie gehabt bindet Fring alle Kontakte von ICQ, vom MSN Messenger, vom AOL Instant Messenger, von Google Talk, Skype, Twitter sowie Fring selbst und neuerdings auch vom Yahoo Instant Messenger ein. Auch der Anwender sieht darin, welche Kontakte online und erreichbar sind. Über die Netze kann der Nutzer entweder Textbotschaften austauschen oder auch VoIP-Telefonate führen, sofern das Netz dies unterstützt. Dabei werden auch SIP-Telefonate unterstützt.
Für VoIP-Telefonate wird – falls vorhanden und vom Gerät unterstützt – ein WLAN-Netz verwendet. Dabei soll die Anmeldung in ein WLAN-Netz automatisiert werden, sofern der Nutzer sich dort bereits einmal angemeldet hat. Ansonsten läuft die Kommunikation über eine HSDPA-, UMTS-, EDGE- oder GPRS-Verbindung. Auch hier entscheidet die Geräteausstattung und die Netzverfügbarkeit. Damit keine übermäßigen Kosten bei einer intensiven Nutzung von Fring entstehen, ist eine mobile Daten-Flatrate oder ein Tarif mit entsprechend großem Inklusivvolumen zu empfehlen.
Auf der nur englischsprachigen Webseite(öffnet im neuen Fenster) kann die aktuelle Version 3.3 von Fring kostenlos bezogen werden. Die Software läuft auf Smartphones auf Basis von Windows Mobile, Symbian mit S60 sowie UIQ. Eine PalmOS-Variante ist nicht verfügbar.
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