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Die Sims Online wird zum kostenlos spielbaren EA-Land

Echtes Geld verdienen im neuen EA-Land. Electronic Arts versucht, dem im Dezember 2002 gestarteten Online-Spiel "Die Sims Online" neues Leben einzuhauchen. Als "EA-Land" verspricht EA eine größere Welt, einen funktionierenden und blühenden Markt und die Möglichkeit, eigene Inhalte zu erschaffen, die sich auch an andere Spieler verkaufen lassen. Um mehr Spieler anzulocken, wird "EA-Land" zudem mit kleinen Einschränkungen kostenlos angeboten.
/ Andreas Sebayang
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Schon vor Jahren hat Electronic Arts versucht, im Online-Markt mit einigen Spielen Fuß zu fassen und musste dann jedoch viele Spiele wie Multiplayer Battletech 3025(öffnet im neuen Fenster) einstellen. "Die Sims Online" gehörte – neben Ultima Online – zu den wenigen Spielen, die bei EA durchgehalten haben, auch wenn sich an dem Sim-Ableger seit 2003 nichts mehr getan hat.

Nun versucht es EA offenbar erneut – mit einem neuen Konzept und neuen (alten) Spielen. Zunächst wurde Battlefield Heroes als kostenloser Shooter angekündigt, und nun wird aus "Die Sims Online" das Online-Spiel "EA-Land", das wie Battlefield Heroes ebenfalls kostenlos angeboten wird und damit zu neuem Leben erweckt werden soll. Geld verdient EA am Titel durch optionale Abonnements und Mikrotransaktionen.

Bisherige Abonnenten können ebenfalls im "EA-Land" kostenlos spielen. Auch wer seinen Account bereits vor längerer Zeit gekündigt hat, soll diesen reaktivieren können. Noch bis März 2008 haben alte Spieler Zeit, ihren Account zu reaktivieren, um die damals lieb gewonnenen Gegenstände, die an den Account gebunden waren, übernehmen zu können.

Alte Städte aus "Die Sims Online" werden in das neue "EA-Land" übernommen, das zudem deutlich in der Größe gewachsen sein soll. Außerdem können in Häusern nun mehr Besucher gleichzeitig dargestellt werden, da die Internetverbindungen heutzutage deutlich schneller sind und EA damit mehr Möglichkeiten hat.

Spieler sollen dank eines, gegenüber dem alten Spiel, neuen Marktes und eigener Inhalte die Welt ein Stück weit selbst bestimmen können. Derzeit beschränken sich die Inhalte auf Bitmap-Grafiken, Stühle und Skulpturen. Mehr Möglichkeiten soll es in Zukunft geben. Zur Selbstbestimmung gehört zudem die Community-basierte Wikiseite Game Blueprints(öffnet im neuen Fenster) . Mit Spielfunktionen wie Landbesitz und der Möglichkeit, eigens geschaffene Objekte an andere Spieler zu verkaufen, ähnelt das Spiel ein wenig dem Second Life .

Zusätzlich zum kostenlosen Spiel wird zudem weiterhin ein gebührenpflichtiges Abonnement angeboten. Gegenüber den freien Zugängen entfallen so einzelne Einschränkungen wie die beschränkte Größe des eigenen Hauses oder bei Fähigkeiten. Einschränkungen gibt es zudem beim Einsatz von echtem Geld. Richtig Geld verdienen können nur Abonnenten, indem sie etwa im Spiel gute Geschäfte machen und sich die Spielwährung in barer Münze auszahlen lassen. Spieler mit freien Zugängen können zwar ebenfalls Geld verdienen, sich unter Umständen jedoch nicht alles auszahlen lassen. Das bisher eingezahlte Geld setzt hier die Obergrenze, für tatsächliches Verdienen ist demnach ein Abonnement erforderlich.

Wer in die Welt von EA eintauchen will, muss dazu einen 1,5 GByte großen Client für EA-LAnd herunterladen(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem wird ein Account benötigt(öffnet im neuen Fenster) , der kostenfrei erstellt werden kann.

Derzeit befindet sich das EA-Land noch im Aufbau und einzelne Funktionen wie der Real-Estate-Markt sollen noch nicht funktionieren. Auch der Import der alten "Die Sims Online"-Städte soll noch am Laufen sein.


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