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Interview: Bungie, die Halo-Zukunft und KI-Entwicklung

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Golem.de: Dabei geht es aber um taktische KI, die darauf reagiert, wenn eine Figur mit einer Fernkampfwaffe angegriffen wird, oder aus der Nähe. Wie steht es um die strategische KI?

Chris Butcher: Du redest vermutlich von Emotionen, von storybezogener KI? Das ist aktuell immer noch theoretisches Forschungsgebiet. Deshalb hilft es nichts, wenn Du 20 Leute dafür abstellst. Wir sind sehr gespannt, wie die Zukunft der künstlichen Intelligenz aussehen wird. Es gibt einige Spiele, die uns als Leuchtfeuer dienen können, wenn es um adaptive KI geht. Ich möchte aber auf die "Tricks" eingehen, die Du erwähnt hast: Ich liebe Civilization und Alpha Centauri. Deren KI kommuniziert auf sehr stark strukturierte Weise, also per Diplomatie oder durch ihre Kriegsführung mit Dir, und kann deshalb sehr überzeugend wirken. Du kannst Dich als Spieler in einen KI-Herrscher hineinversetzen und seine Entscheidungen nachvollziehen - auch wenn das Verhalten etwas stereotyp ist. Richtig schwierig wird es aber dann, wenn Du diese Stereotypen herausnimmst. Wenn die KI nicht mehr auf einem anderen Kontinent sitzt und Dir Telegramme schickt, sondern wenn sie direkt neben Dir steht und mit Dir sprechen soll. Es gibt so viele unterbewusste Elemente in der menschlichen Interaktion! Wenn man aber versucht, das zu simulieren, und es nicht perfekt hinbekommt, dann wäre es besser gewesen, es erst gar nicht versucht zu haben.

Golem.de: Das heißt also, Ihr versucht es erst gar nicht?

Chris Butcher: Generell ist es nicht unser Ziel, eine wirklich lebensähnliche KI zu erschaffen. Es geht uns um stilisierte Welten, in denen rollenbasierte Charaktere agieren. Das kann heißen, dass Du einen Gehilfen hast, der absolut überzeugend in seiner Rolle wirkt. Aber Du wirst niemals in der Lage sein, mit ihm über seine Gefühle angesichts der aktuellen Spielsituation zu reden. Unser KI-Leiter bei Bungie, Damian Isla, hat einen Master in künstlicher Intelligenz vom MIT. Er hat dort im Feld "Synthetische Personen" gearbeitet. Eine seiner wichtigsten Aufgaben bei Bungie ist es, den Designern Tools zur Verfügung zu stellen, mit denen sie die KI kontrollieren können. Es geht darum, eine Sprache zu finden, mit der sich Motivationen ausdrücken lassen. So dass dann die Designer eine Situation erstellen können und sie mit Motivationen kodieren können. Und die KI folgt dann den Regeln, die in diesem Bereich ihre Motivation festlegen. Generell setzen wir bei der KI-Entwicklung auf kleine Schritte. Man wird Fortschritte eher dort sehen, wo KI-Charaktere begrenzte Interaktionsmöglichkeiten mit dem Spieler haben. Beispielsweise wird die sprichwörtliche Prinzessin nicht neben Dir kämpfen, der Entwickler muss sich also bei ihr nicht um Wegfindungsstrategien kümmern oder wann sie ihre Waffe in welche Richtung abfeuert. Er kann sich darauf konzentrieren, dass sie nach bestimmten Regeln mit Dir kommuniziert, dass sie Emotionen zeigt und erzeugt.

Golem.de: Wie viele Leute kümmern sich bei Bungie um die KI?

Chris Butcher: Drei von 24 Ingenieuren. Zum Vergleich: Um die Grafik kümmern sich sechs Ingenieure.

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razer 27. Feb 2008

du meinst dass die engländer dass "eingeenglischt" haben oder worauf willst du hinaus...

moepus 27. Feb 2008

die previews sehen im vergleich zum endprodukt armseelig aus. ja, die landschaft ist...

BOND_WR 26. Feb 2008

Ich habe Ingenieurinformatik studiert und nun bin ich Dipl. -Ing. und nicht Dipl...

Ameriakner 26. Feb 2008

Ach, lern' du mal Tippen, dann reden wir weiter...

~jaja~ 26. Feb 2008

Guter Witz.




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