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Interview: Bungie, die Halo-Zukunft und KI-Entwicklung

Golem.de: Ihr tut das, damit jede Person am Ende des Arbeitstages möglichst den Tisch sehen kann, den sie gebaut hat, statt nur 20 Schrauben herzustellen.

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Chris Butcher: Genau. Ein gutes Beispiel dafür ist Tom Doyle, einer unserer Grafiker. Er hat bei Halo 3 viel Zeit und Liebe in das Waffendesign gesteckt, in ihren Background, in ihre Physik und so weiter. Und vor einigen Wochen hat uns WETA Workshop, die in Neuseeland einige Kurzfilme im Halo-Universum gedreht haben, eine Kiste voll mit Requisiten geschickt. Plötzlich hatte Tom einen Gravity Hammer, ein Battle Rifle in der Hand! Und er war im siebten Himmel, denn er hatte anderthalb Jahre lang genau diese Waffen mitentwickelt. Diese Hingabe für das eigene Handwerk hat hier jeder bei Bungie. Ich glaube nicht, dass viele Spieler das bewusst bemerken. Aber das Spielerlebnis, diese Tiefe und Zahl von Details, spricht sie ganz sicher an.

Golem.de: Ein anderes Problem für Entwickler, die mit einem Spiel oder einer Serie sehr erfolgreich sind: Sie können fast nichts anderes mehr machen. Habt ihr Euch damit abgefunden, auf Dauer nur noch die "Halo-Firma" zu sein?

Bungie-Prinzipien
Bungie-Prinzipien
Chris Butcher: Draußen hängt ein Poster mit den sieben Prinzipien von Bungie. Dort wirst Du keinen Eintrag finden, der da lautet: "Wir entwickeln große Serien und melken sie dann bis auf den letzten Dollar". Wir hängen sehr am Halo-Universum, wie wir an allem hängen, was wir geschaffen haben. Aber letztendlich begeistern wir uns für neue Richtungen und neue Visionen! Das muss nicht heißen, dass wir Halo einstellen. Aber wir haben nun bereits eine Menge Zeit damit verbracht, die Geschichte des Master Chief zu erzählen. Wir haben ihm eine ganze Trilogie gewidmet! Wir denken darüber nach, welche anderen Dinge wir tun können. Denn es gibt eine ungeheure Zahl an Geschichten, die wir noch nicht erzählt haben.

Golem.de: Lass uns über die künstliche Intelligenz (KI) in Computerspielen reden. Wieso fühlt sich die generell immer noch so künstlich an?

Chris Butcher: Findest Du das wirklich?

Golem.de: Ja, denn KI in Spielen beruht auf Tricks und Mechanismen, die der Spieler irgendwann herausfindet. Warum arbeiten geschätzt 60 Prozent Eurer Mitarbeiter an der Grafik, warum nicht an der KI?

Chris Butcher: Nur die Mitarbeiterzahl anzuschauen, kann in eine falsche Richtung führen. Die meisten Spiele sind linear aufgebaut. Also muss man für jeden dieser linearen Abschnitte Inhalte produzieren, insbesondere Grafiken und Sound. Wohingegen die Zeit, die man in die KI investiert, sich meist für das ganze Spiel auszahlt. Wir haben in die KI von Halo 3 eine Menge investiert, denn KI plus Animationen sind im Grunde das, was die Charaktere "verkauft", was ihr Verhalten ausmacht. Und das ist uns sehr wichtig.

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razer 27. Feb 2008

du meinst dass die engländer dass "eingeenglischt" haben oder worauf willst du hinaus...

moepus 27. Feb 2008

die previews sehen im vergleich zum endprodukt armseelig aus. ja, die landschaft ist...

BOND_WR 26. Feb 2008

Ich habe Ingenieurinformatik studiert und nun bin ich Dipl. -Ing. und nicht Dipl...

Ameriakner 26. Feb 2008

Ach, lern' du mal Tippen, dann reden wir weiter...

~jaja~ 26. Feb 2008

Guter Witz.


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