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GAMESCom statt Games Convention - Leipzig enttäuscht vom BIU

"Keine andere Messe hat den Messestandort Deutschland in den vergangenen Jahren so schnell in einer Branche verankert wie die Games Convention", betont Marzin. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung ärgert sich entsprechend über den BIU: "Was die GC heute ist, ist sie durch und mit Leipzig." Die Entscheidung des BIU sei "nicht nachvollziehbar" und "ein herber Schlag." Jung zufolge ist Leipzig "gut aufgestellt im Hinblick auf Service, Umfeld und Erreichbarkeit" und werde "in den nächsten Jahren weiter in die Infrastruktur investieren."

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Laut Marzin steht die Leipziger Messe der Branche mit der Games Convention und ihrem Know-how "immer zur Verfügung". Jung ergänzte dies durch die Worte: "Wir sind auch über 2008 hinaus für eine GC oder die Rückkehr des BIU offen." Eine konkrete Ankündigung einer Games Convention 2009 blieb damit aus. Als sehr wahrscheinlich stufte der BIU sie allerdings auch nicht ein - trotz der nicht einstimmigen Entscheidung gegen Leipzig und für Köln bezweifelte Verbandschef Olaf Wolters, dass ein BIU-Mitglied ausscheren und für die GC sprechen werde.

Verärgert und enttäuscht zeigt sich auch der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk: "Die Investitionen des Freistaates Sachsen haben dazu beigetragen, dass sich die GC - Games Convention zu einem internationalen Erfolgsprodukt entwickeln konnte. Messe und Industrie haben von Sachsens Ruf als führendem IT-Standort in Deutschland profitiert. Eine erfolgreiche Leitmesse wurde beschädigt. Darum ist dies auch ein schlechter Tag für den Messestandort Deutschland insgesamt. Es kann und darf nicht sein, dass öffentlich getragene Messegesellschaften in einen ruinösen Wettbewerb treten und sich Messen - auch durch Dumpingpreise - gegenseitig streitig machen."

Der Vorwurf von Dumpingpreisen passt allerdings nicht zu den Angaben, die vom BIU und der Koelnmesse anlässlich ihrer GAMESCom-Ankündigung gemacht wurden: Jeder Aussteller, der bisher in der Games Convention ausstellte, soll weiterhin zu ähnlichen Konditionen auch in Köln ausstellen können, so der Verband. Koelnmesse-Chef Oliver P. Kuhrt ergänzte im Gespräch mit Golem.de nach der Pressekonferenz, dass die GAMESCom-Messepreise auf dem Games-Convention-Stand von 2007 eingefroren würden.

Auch wenn sich die Wege von BIU und Leipziger Messe trennen, so sollen doch die gemeinsamen Vorbereitungen zur Games Convention 2008 (20. bis 24. August 2007) "auf Hochtouren" laufen. Ein Großteil der Ausstellungsflächen ist laut Leipziger Messe bereits vermietet. Zu den ersten angemeldeten Firmen zählen Marktführer wie Electronic Arts (EA), Konami, Ubisoft, Disney und Take 2. Vom BIU-Mitglied EA soll auch der Wechsel nach Köln angeregt worden sein - die deutsche Niederlassung des Publishers sitzt in Köln, wie auch einige andere BIU-Mitglieder. Als eine EA-Hausmesse sieht der BIU die GAMESCom deshalb nicht.

 GAMESCom statt Games Convention - Leipzig enttäuscht vom BIU

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kai (wessi) 21. Aug 2008

gerg 18. Jun 2008

Ich wei0 garnicht, was alle so schlimm daran finden, dass Die GC nach Köln kommt. Auch...

fnarfg 01. Mär 2008

Oh nein, die Elektronischen Aschelösche :(.

Havana 29. Feb 2008

Völlig unverständlich. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Neuheiten von Soni und Üntel.

blork42 27. Feb 2008

Also er is zugegebenermaßen schwierig zu verstehen, programmiert wohl den ganzen Tag in...



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