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Sensoren orten Feuerwehrleute

Berliner Universität entwickelt Sicherheitstechnik für Brandbekämpfer im Einsatz. Die Arbeit von Feuerwehrleuten kann sehr gefährlich sein: Bei einem Brand müssen sie sich bei schlechten Sichtverhältnissen in einem unbekannten Gebäude orientieren. Dabei sind sie nur per Sprechfunk mit der Einsatzleitung verbunden. Passiert ihnen etwas, ist es schwer, sie zu orten und ihnen zu helfen. Die Freie Universität (FU) Berlin will deshalb zusammen mit der Berliner Feuerwehr ein Sicherheitssystem für die Brandbekämpfer im Einsatz entwickeln.
/ Werner Pluta
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In Zukunft sollen die Feuerwehrmänner mit Sensoren ausgerüstet werden. Diese ermöglichen es, einen Feuerwehrmann in einem Gebäude zu orten sowie seinen körperlichen Zustand und die Umgebungsbedingungen zu kontrollieren. So soll die Einsatzleitung ständig alle wichtigen Informationen zur Verfügung haben, um in lebensbedrohlichen Situationen schnell Entscheidungen treffen zu können.

Wichtig bei einem Einsatz ist, dass ein solches System schnell aufgebaut und sukzessive ergänzt werden kann. Dazu sollen drahtlose, selbstkonfigurierende Sensornetze und Tetra-Digitalfunk zum Einsatz kommen.

An dem FeuerWhere(öffnet im neuen Fenster) genannten Projekt, das auf der CeBIT vorgestellt wird, sind neben den Informatikern der FU Berlin und der Berliner Feuerwehr auch mehrere deutsche und ausländische Unternehmen beteiligt. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.


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