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Nokia Morph: Flexibles und biegbares Mobiltelefon

Handy-Studie auf Basis von Nanotechnologie. Zusammen mit der Universität von Cambridge aus Großbritannien hat Nokias Forschungslabor ein Handy-Konzept auf Basis von Nanotechnologie vorgestellt. Gezeigt wird die Morph genannte Studie derzeit im Museum of Modern Art (MoMA) in New York.
/ Ingo Pakalski
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Das Konzept namens Morph soll zeigen, wie Mobiltelefone in der Zukunft durch den Einsatz von Nanotechnologie aufgebaut und gestaltet sein können. Demnach ist denkbar, dass ein solches Gerät künftig aus flexiblem und elastischem Material besteht, so dass der Nutzer das Gerät je nach Einsatzzweck verformen kann. Zudem sind damit transparente Elektronikbauteile möglich und Oberflächen werden sich selbsttätig reinigen können.

Die Studie will einen Ausblick darauf geben, welche Möglichkeiten die Nanotechnologie im praktischen Alltag bringen kann. Erste Geräte auf Basis dieser Technik werden innerhalb der nächsten sieben Jahre Realität werden, erwartet Nokia. Zunächst wird sich die Technik nur in hochwertigen Geräten finden, aber schon bald darauf könnte die Technik Einzug in den Massenmarkt halten.

Im März 2007 wurde die Zusammenarbeit von Nokias Forschungsabteilung mit der Universität von Cambridge verkündet, um gemeinsam an langfristigen Forschungsprojekten zu arbeiten. Dafür hat Nokia eine Forschungseinrichtung auf dem Universitätsgelände errichtet, um den Bereich der Nanotechnologie weiter zu erforschen.

Im Rahmen der Ausstellung "Design and the Elastic Mind" ist Nokias Morph noch bis zum 12. Mai 2008 im Museum of Modern Art (MoMA) in New York zu sehen.


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