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Patentantrag: Handykamera verbessert Bild von Picoprojektor

Bilderkennungssoftware analysiert Farbe, Kontrast und Schärfe. Sony Ericsson hat einen Patentantrag für ein "Projektor-Handy" beim US-Patentamt eingereicht. Der Miniprojektor in dem Handy soll ein scharfes Bild an die Wand zaubern. Der Trick dabei: Die integrierte Kamera lichtet die Projektion ab, analysiert sie und optimiert daraufhin ihre Darstellung.
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Noch gibt es kein Serienhandy mit eingebautem Projektor, doch erste Prototypen wurden bereits vorgestellt. Ihr Manko: Die Projektion ist unscharf, die Farben wirken flau. Dem will Sony Ericsson mit einem Patentantrag mit der

Nummer 20080043205(öffnet im neuen Fenster)

entgegentreten. Der Antrag wurde im August 2006 eingereicht und nun veröffentlicht. Dazu hat Sony Ericsson ein Mobiltelefon mit drei Komponenten entwickelt: Projektor, Handykamera und Bildanalyse-Software. Die neben dem Projektor ebenfalls im Mobiltelefon integrierte Kamera nimmt das Bild auf, das der Projektor an die Wand wirft, analysiert die Bilddaten und optimiert per Bildanalyse die Farbe, den Kontrast und die Schärfe der Projektion. Welche Bildgröße der Projektor ausgibt, hat Sony Ericsson nicht verraten. Auch ist nicht sicher, ob ein derartiges Gerät jemals auf den Markt kommen wird.

Verschiedene Firmen experimentieren schon länger mit einem Picoprojekor, der klein genug ist, um in ein Handy zu passen: Die israelische Firma Explay entwickelt seit 2005 einen winzigen Laser-Projektor, der vor allem für mobile Geräte gedacht ist. Microvision hat einen Mini-Laserprojektor namens PicoP vorgestellt , den Motorola in ein Handy integrieren will. Der PicoP-Laser-Projektor soll in ein nur 7 mm dickes Gehäuse passen und Bilder mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln projizieren. Integriert in ein Mobiltelefon soll sich so das kleine Display um eine große Projektionsfläche ergänzen lassen.


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