Spieletest: Castlevania - Dracula X Chronicles
Das grundsätzliche Gameplay ist mit dem des 15 Jahre alten Originals identisch. Level für Level werden mit der Peitsche Horden von Zombies und anderen Monstren bekämpft, zwischendurch warten immer wieder End- und Zwischengegner in den Außen- und Innenarealen, angefangen von der ansehnlichen Stadt bis hin zum Castlevania-typischen Schloss. Neu ist allerdings die Optik: Die Hintergründe wurden aufgemotzt, die Spielfiguren und Animationen aufgewertet, einige Extras und Effekte zudem zusätzlich eingebaut.
Wie bereits eingangs erwähnt ist der Schwierigkeitsgrad, vor allem auch nach heutigen Maßstäben, mehr als fordernd. Einsteiger werden schon nach ein paar Minuten entnervt aufgeben. Mehrere Fehlversuche pro Level sind Mindestvoraussetzung; wer Laufwege und Erscheinungspunkte der Gegnermassen nicht auswendig lernen will, wird nicht weit kommen – nur wer ganz genau weiß, wann man wo angegriffen, mit Pfeilen beworfen oder in einen Abgrund gelotst wird, hat die Chance, alle acht Level zu schaffen. Insofern fällt es auch kaum auf, dass der Gesamtumfang des Spiels nicht sonderlich groß ist, denn schnell absolvieren lässt sich der Titel trotzdem nicht.
Castlevania – The Dracula X Chronicles ist exklusiv für Sonys PSP im Handel erhältlich, hat eine USK-Freigabe ab zwölf Jahren erhalten und kostet etwa 40,- Euro.
Fazit:
Der Einstand der legendären Castlevania-Reihe auf der PSP gelingt mit kleinen Abstrichen. Ein paar mehr Extras hätten es insgesamt vielleicht doch sein dürfen, zudem zehrt der teils übermenschliche Schwierigkeitsgrad an den Nerven. Spielerisch ist Dracula X Chronicles aber gelungen – und für Fans der Reihe auf Grund der erstmaligen europäischen Verfügbarkeit von Rondo Of Blood sowieso eine Pflichtanschaffung.