Abo
  • Services:

Apache-Erfinder verlässt OpenSolaris-Projekt

Roy Fielding wirft Sun vor, Versprechen zu brechen

Der Mitbegründer des Apache-Webservers hat Suns OpenSolaris-Projekt den Rücken gekehrt, da er unglücklich über das Verhalten des Unternehmens ist. Ihm geht es dabei in erster Linie um Suns Markenpolitik.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bereits am 14. Februar 2008 gab Roy Fielding auf einer OpenSolaris-Mailingliste seinen Rückzug aus dem Projekt bekannt. Sun habe nicht nur vage Aussagen über das Projekt ihm gegenüber getroffen, sondern auch ganz klar versprochen, dass OpenSolaris ein offenes Entwicklungsprojekt sei. Nur so könne der Soft- und Hardwarekonzern Leute wie ihn dazu bekommen, seine Arbeit kostenlos zu erledigen, schreibt Fielding. Doch Sun breche seine Versprechen.

Stellenmarkt
  1. KEB Automation KG, Barntrup
  2. MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden Raum Memmingen

Fielding geht es dabei vor allem um Suns Markenrechte am Namen "Solaris". Demnach habe Sun immer angegeben, OpenSolaris würde als Markenname von Sun kontrolliert, um Verwechslungen mit der Marke Solaris zu vermeiden. Doch letztlich müssten externe Entwickler eine Lizenz mit Sun schließen, um ihre Arbeit als OpenSolaris bezeichnen zu dürfen.

Fielding, der auch an der HTTP-Spezifikation mitarbeitete, kritisiert jedoch das Entwicklungsmodell als Ganzes. Denn durch die Namensregelung könne die Community zwar an der Solaris-Distribution arbeiten - was aber letztlich den Namen OpenSolaris trage, entscheide einzig Sun. So werde das ganze Projekt letztlich durch private Entscheidungen gelenkt, an der sich die Community nicht beteiligen könne, so Fielding in seiner E-Mail. Auch das Projekt Indiana, mit dem Sun OpenSolaris einfacher zugänglich machen möchte, sei ein weiterer Ansatz, um bei Sun getroffene Entscheidungen umzusetzen. Von einem offenen Projekt könne so keine Rede sein.

Laut Fielding sollte Sun für OpenSolaris dieselben Richtlinien anwenden, die MySQL verwende. Diese Firma - die erst kürzlich von Sun gekauft wurde -, erlaube ihrer Community, aktiv Entscheidungen zu treffen und schaffe es dennoch, die Anwender zufriedenzustellen, schreibt Fielding.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

linuxben 21. Mai 2008

Na Du....?! Was für ein Trollpost. Du hast keine Ahnung. Wir benutzen hier alles auf dem...

hmmmmmm 25. Feb 2008

Dachte Apachen gibt es schon länger... (kt)

KlapsFürDiePerl... 25. Feb 2008

Tut mir leid, hab schon nen anderen Beruf. Aber wieso sollte sich wohl jemand auf so...


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /