Abo
  • Services:

Social Networking "infiziert" die Jugend

Britische Studie zur Internetnutzung

Es sind keine freundlichen Worte, die Tim Johnson, Chefanalyst beim britischen Marktforschungsunternehmen Point Topic, für Webangebote wie MySpace, Bebo und Konsorten findet: Social Networking habe 2006 und 2007 "wie eine Grippeepidemie" unter der Internetnutzerschaft grassiert, und es seien vor allem die Jugendlichen gewesen, die sie infiziert habe.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut der Studie "Consumer Survey" ist Social Networking inzwischen die siebthäufige Nutzung britischer Netizens. Jeder dritte, der einen Internetanschluss zu Hause hat, nutze entsprechende Angebote. Die Verteilung sei jedoch nach Altersgruppen sehr unterschiedlich.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Würzburg
  2. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn

Am häufigsten nutzen demnach die 18- bis 24-Jährigen (80 Prozent) regelmäßig diese Webangebote. Mit steigendem Alter werde das Interesse geringer: Von den 25- bis 34-Jährigen sind es noch knapp zwei Drittel (58 Prozent) mit Social-Networking-Ambitionen. Bei den etwas Älteren nehme die Nutzung dann rapide ab: Von den 35- bis 54-Jährigen besucht nur noch rund ein Drittel (35- bis 44-Jährige: 37 Prozent, 45- bis 54-jährig: 30 Prozent) regelmäßig diese Seiten. In den Altersgruppen darüber sind es laut Studienergebnis noch weit weniger (55- bis 64-Jährige: 17 Prozent, über 65 Jahre: 6 Prozent).

Das Nutzungsverhalten hat laut der Studie auch mit der Art des Internetzugangs zu tun: Wer noch per Modem surft, ist deutlich seltener auf den Social-Networking-Plattformen anzutreffen als Breitbandnutzer (14 Prozent gegenüber 36 Prozent).

Nach der Einschätzung von Point Topic verlangsamt sich das Wachstum derzeit etwas. Die erste Begeisterungswelle ebbe erst einmal ab, glaubt Point-Topic-Analyst Johnson. Allerdings werde die Nutzerzahl wieder steigen, wenn mehr Angebote hinzukämen. Derzeit beherrschen Facebook und MySpace den Markt. Wenn neue Angebote hinzukämen, so die Studie, dann werden auch die Älteren sich mit Social Networking beschäftigen.

Unterdessen warnt der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco, vor Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von Social Networks. So nutzten Kriminelle diese Plattformen zunehmend für Datendiebstahl oder verbreiteten darüber Schadsoftware. Zudem brächten Nutzer sich selbst in Gefahr, indem sie zu viele Daten preisgäben. Eco informiert über die Risiken beim Social Networking in einem Workshop, den der Verband zusammen mit dem Verein "Deutschland sicher im Netz" (DsiN) auf der CeBIT 2008 veranstaltet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 2,99€
  3. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-20%) 47,99€

droLL 29. Apr 2008

Ich kommentier mal keinen Beitrag weil jeder für seine persönliche Einstellung zu solchen...

ternochtil 25. Feb 2008

Ich frage mich, ob die soziale Kompetenz durch die neuerlichen Social Networks...

Bouncy 24. Feb 2008

das ist lächerlich, nur weil die webseiten nicht präzise zwischnen verschiedenen...

Not Another... 23. Feb 2008

Wie wäre es mit abmelden?

Not Another... 23. Feb 2008

Ja aber Verständnis muß man dafür nicht haben. Es geht einzig und allein um...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /