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Nokia knipst in Bochum am 30. Juni das Licht aus

Betriebsrat fordert Abfindungen und Kündigung erst zum 31. Dezember 2008. Exakt am 30. Juni 2008 schließt Nokia das Werk in Bochum, womit der Schließungstermin erstmals konkretisiert wurde. Bisher war nur bekannt, dass das Werk Mitte 2008 dichtgemacht werden soll. Danach sollen die Arbeitsplätze in einer Transfergesellschaft fortgeführt werden, damit die betroffenen 2.300 Mitarbeiter neue Jobs finden können.
/ Ingo Pakalski
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Seit dem 20. Februar 2008 verhandelt das Nokia-Management mit dem Bochumer Betriebsrat, um einen Sozialplan aufzustellen . Noch gibt es keine konkreten Ergebnisse, die Verhandlungen werden wohl einige Wochen dauern. Gegenüber verschiedenen Agenturen hat die Nokia-Betriebsratsvorsitzende Gisela Achenbach den konkreten Schließungstermin genannt. Diesen hatte die Unternehmensführung auf einer Mitarbeiterversammlung in Bochum verkündet.

Nach der Werksschließung werde eine Transfergesellschaft gegründet, worüber die Mitarbeiter neue Jobs finden sollen. Diese soll bis Ende Juni 2009 arbeiten. Der Betriebsrat fordert jedoch eine halbjährige "Nachschaltphase" für schwer vermittelbare Arbeitnehmer. Zudem wolle der Betriebsrat und die IG Metall durchsetzen, dass den Mitarbeitern erst zum 31. Dezember 2008 gekündigt werde. Außerdem erwartet die Arbeitnehmerseite, dass die betroffenen Mitarbeiter von Nokia eine Abfindung erhalten und die Finnen ihnen Ersatzarbeitsplätze anbieten werden.


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