Neue Technik: Tausendfaches Blitzlicht im Drucker

Berührungslose Toner-Fixierung mit Licht

Toner-Drucker heizen beim Drucken das gesamte Papier auf, was nicht selten zu Problemen führt und für gewellte Oberflächen sorgt. Papiere mit Klebstoffanteilen wie Etiketten, aber auch Kunststoffen und anderen temperaturempfindlichen Materialien leiden ebenfalls unter der Hitze. Xerox hat nun ein neues Druckverfahren vorgestellt, das Xenon-Lampen einsetzt, die mehrere tausend Mal pro Sekunde aufblitzen und so den Toner fixieren sollen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der normalen tonerbasierten Drucktechnik lassen sich nur Druckgeschwindigkeiten bis etwa 110 DIN-A4-Seiten pro Minute in Vollfarbe erreichen. Für den Privatanwender hört sich das viel an, bei Industriedruckern wären noch höhere Geschwindigkeiten allerdings wünschenswert. Xerox' neue Technik arbeitet mit einer "Blitzfixierung", die das Papier schont und auch den Einsatz neuer Druckmedien ermöglicht. Damit sollen sich Geschwindigkeiten von nahezu 500 DIN-A4-Seiten pro Minute in Vollfarbe erreichen lassen.

Stellenmarkt
  1. Hochsprachenprogrammierer (m/w/d)
    Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen
  2. BI Spezialist (m/w/d)
    AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Leipzig, Dresden, Erfurt
Detailsuche

Die Endlosdrucksysteme, die Xerox bereits mit dieser Technik anbieten kann, arbeiten mit Xenonlampen, die ähnlich wie ein Stroboskop arbeiten. Sie können in jeder Sekunde mehr als 2.000-mal aufblitzen und so den jeweiligen Farbtoner auf einer Vielzahl von Papierarten und sonstigen zu bedruckenden Trägern aufschmelzen und fixieren. Berührt werden muss das Papier bzw. der Toner dabei nicht.

"Denken Sie an den kurzzeitigen Hitzestoß, den Sie empfinden, wenn Sie Ihre Hand vor eine Fotokamera halten und den Blitz auslösen", so Peter Crean, der als Wissenschaftler im Xerox Research Center tätig ist. "Stellen Sie sich nun vor, dass Tausende solcher Blitzlichter in ganz kurzen Zeitabständen ausgelöst werden."

Die Lampen leuchten entlang des Druckweges in der Maschine nacheinander 120.000-mal pro Minute auf und schmelzen den Toner auf das Papier auf. Das Papier in der Maschine bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 69 Metern pro Minute.

Die Toner mussten natürlich darauf abgestimmt werden. Besonders die farbigen Partikel absorbieren nicht so viel Energie wie der schwarze Toner. Die Toner sind in der Reihenfolge ihrer Absorptionsrate angeordnet, wobei schwarzer Toner ganz unten ist. Da jeder Toner von den vorherigen Tonern überlagert wird, liefert die Energie, die mit jedem Blitz freigesetzt wird, die notwendige Lichtmenge, um jede Farbe zu fixieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Freeday 28. Feb 2008

?! Canon? Die sind nicht gerade für neue Technologien bekannt... :-) Xerox hat mit dem EA...

Freeday 28. Feb 2008

Die haben tatsächlich sowohl Maus als auch GUI erfunden. Leider sahen sie nicht das...

Deamon_ 25. Feb 2008

War ja auch kein Vorwurf. Wollte das ganze nur etwas mit einem "Hauch" Ironie...

meinung 24. Feb 2008

Ja und? Wenn die Deutschen zu blöd sind das zu vermarkten, dann kommt eben der nächste...

nf1n1ty 22. Feb 2008

Die Kommentare werden immer besser X-D Ich schmeiß mich hier wech :D



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cupra Urban Rebel
VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
Artikel
  1. Zuschauerzahlen: Netflix gaukelt Offenheit vor
    Zuschauerzahlen
    Netflix gaukelt Offenheit vor

    Netflix hat eine Liste mit den beliebtesten Filmen und Serien veröffentlicht - die Aussagekraft ist gleich null.
    Ein IMHO von Ingo Pakalski

  2. Streaming: Google löscht Android-TV-App, Google-TV-App fehlt
    Streaming
    Google löscht Android-TV-App, Google-TV-App fehlt

    Absurde Situation: Wer ein Android-TV-Gerät mittels Android-App steuern will, hat gegenüber iPhone-Besitzern das Nachsehen.

  3. Tesla Model Y im Test: Die furzende Familienkutsche
    Tesla Model Y im Test
    Die furzende Familienkutsche

    Teslas Model Y ist der Wunschtraum vieler Model-3-Besitzer. Reichweite und Raumangebot überzeugen im Test - doch der Autopilot ist nicht konkurrenzfähig.
    Ein Test von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Nur noch heute: PS5-Gewinnspiel • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /