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EFF vergibt Auszeichnungen

Pioneer Awards 2008 werden Anfang März verliehen

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat die Gewinner der Pioneer Awards 2008 bekanntgegeben. Mitchell Baker, Michael Geist und Mark Klein erhalten die diesjährige Auszeichnung, die an Personen und Organisationen vergeben wird, die zur Entwicklung der Kommunikation per Computer beitragen und Menschen damit befähigen, Computer und das Internet zu nutzen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mitchell Baker wird von der EFF für ihre Arbeit als Mozilla-Chefin ausgezeichnet. Die Mozilla Foundation hat sich der Verbreitung offener Standards verschrieben und entwickelt Open-Source-Anwendungen wie den Browser Firefox und den E-Mail-Client Thunderbird. Früher war Baker bei Netscape, wo sie die Mozilla Public License entwickelte, eine Open-Source-Lizenz, unter der auch die Mozilla-Projekte veröffentlicht werden.

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Der Rechtsprofessor der Universität Ottawa, Dr. Michael Geist, erhält den Pioneer Award für seinen letztjährigen Protest gegen die geplante Urheberrechtsänderung in Kanada - die letztlich aufgrund des großen Widerstandes erneut geprüft und abgelehnt wurde.

Der dritte Preisträger ist Mark Klein, ehemals Techniker beim Telekommunikationsanbieter AT&T. Er war Whistleblower und übergab Informationen über seinen ehemaligen Arbeitgeber an die EFF, die daraufhin Klage gegen den US-Telefonnetzbetreiber einreichte, da dieser dem US-Geheimdienst NSA umfassenden Zugriff auf Telefonprotokolle gewährt hatte.

Verliehen wird der Pioneer Award 2008 am 4. März in San Diego im Rahmen der O'Reilly Emerging Technology Conference. Die Nominierten werden von der Öffentlichkeit vorgeschlagen und dann von einer Jury ausgewählt, der dieses Jahr unter anderem Wikipedia-Gründer Jimmy Wales angehörte. In der Vergangenheit ging der Pioneer Award unter anderem an Linux-Entwickler Linus Torvalds und an den Computer-Sicherheitsexperten Bruce Schneier.



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gonzohuerth 22. Feb 2008

Er war der, der alle anderen verpfiffen hat. Trotzdem schön :)


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