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Infineon-Chef angeblich kurz vor dem Rausschmiss

Schlechte Unternehmenszahlen könnten Ziebarts Ablösung verursachen. Infineons Vorstandschef Wolfgang Ziebart steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor seiner Ablösung. Grund soll die finanzielle Situation des Chipherstellers sein, die nicht zum Besten steht. Die Sanierungserfolge lassen auf sich warten, der anhaltend hohe Preisdruck in der DRAM-Branche macht Qimonda, der ehemaligen Halbleitersparte von Infineon, zu schaffen. Im abgelaufenen Quartal musste Qimonda fast 600 Millionen Euro Verlust einstecken.
/ Andreas Donath
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Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) suchen bereits einige Mitglieder des Aufsichtsrats nach einem Kandidaten für die Nachfolge Ziebarts. Angeblich wolle man sogar möglichst schnell eine Entscheidung treffen, so ein Aufsichtsrat gegenüber der Zeitung. Dessen Name wurde nicht genannt.

Einen Kandidaten hat man offenbar noch nicht gefunden, was angesichts der Krise bei Infineon auch nicht verwunderlich ist. Der Wechsel solle laut SZ aber bis zum Sommer 2008 hin erfolgen. Der Vertrag von Ziebart läuft bis Herbst 2009. Über eine Vertragsverlängerung wolle man aber nicht verhandeln, erfuhr die SZ aus Unternehmenskreisen.

Angeblich habe Klaus Wucherer, Mitglied des Kontrollgremiums und bis Herbst 2007 Vorstand bei Siemens, seinen Kollegen bei Siemens, den Manager Johannes Feldmayer, vorgeschlagen, was aber abgelehnt worden sei. Gegen Feldmayer wird seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt, weil er angeblich in die heimliche Finanzierung der Arbeitnehmerorganisation AUB durch Siemens involviert gewesen sei.


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