Infineon-Chef angeblich kurz vor dem Rausschmiss

Schlechte Unternehmenszahlen könnten Ziebarts Ablösung verursachen

Infineons Vorstandschef Wolfgang Ziebart steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor seiner Ablösung. Grund soll die finanzielle Situation des Chipherstellers sein, die nicht zum Besten steht. Die Sanierungserfolge lassen auf sich warten, der anhaltend hohe Preisdruck in der DRAM-Branche macht Qimonda, der ehemaligen Halbleitersparte von Infineon, zu schaffen. Im abgelaufenen Quartal musste Qimonda fast 600 Millionen Euro Verlust einstecken.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung suchen bereits einige Mitglieder des Aufsichtsrats nach einem Kandidaten für die Nachfolge Ziebarts. Angeblich wolle man sogar möglichst schnell eine Entscheidung treffen, so ein Aufsichtsrat gegenüber der Zeitung. Dessen Name wurde nicht genannt.

Stellenmarkt
  1. IT-Experten (m/w/d) für die Abteilung Sicherheitsberatung
    Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Nürnberg
  2. Projektleiter m/w/d Elektro- / Software-Engineering
    über unternehmensberatung monika gräter, Straubing
Detailsuche

Einen Kandidaten hat man offenbar noch nicht gefunden, was angesichts der Krise bei Infineon auch nicht verwunderlich ist. Der Wechsel solle laut SZ aber bis zum Sommer 2008 hin erfolgen. Der Vertrag von Ziebart läuft bis Herbst 2009. Über eine Vertragsverlängerung wolle man aber nicht verhandeln, erfuhr die SZ aus Unternehmenskreisen.

Angeblich habe Klaus Wucherer, Mitglied des Kontrollgremiums und bis Herbst 2007 Vorstand bei Siemens, seinen Kollegen bei Siemens, den Manager Johannes Feldmayer, vorgeschlagen, was aber abgelehnt worden sei. Gegen Feldmayer wird seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt, weil er angeblich in die heimliche Finanzierung der Arbeitnehmerorganisation AUB durch Siemens involviert gewesen sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Security
Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
Artikel
  1. Apple: iPhone 13 Pro passt nicht perfekt auf das Magsafe Duo
    Apple
    iPhone 13 Pro passt nicht perfekt auf das Magsafe Duo

    Wegen der neuen Kamera verträgt sich das iPhone 13 Pro nicht einwandfrei mit dem 150-Euro-Ladegerät von Apple. Andere Modelle hingegen schon.

  2. Liberty Global: Unitymedia-Mutterkonzern kehrt nach Deutschland zurück
    Liberty Global
    Unitymedia-Mutterkonzern kehrt nach Deutschland zurück

    Einige Jahre nach dem Verkauf von Unitymedia an Vodafone wird Liberty Global hierzulande wieder aktiv. Doch Liberty Global ist als Investor sehr umstritten.

  3. Bitkom: Kritik an EU-Vorgehen für einheitliche Ladebuchsen
    Bitkom
    Kritik an EU-Vorgehen für einheitliche Ladebuchsen

    Die EU-Kommission will einheitliche Ladebuchsen an Elektrogeräten wie Handys und Tablets. Der Bitkom fürchtet mehr Elektroschrott.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Crucial P1 2TB PCIe-SSD 149€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen (u. a. Legion 15,6" Ryzen 7 & RTX 3060 1.149€) • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 Release heute ab 799€ [Werbung]
    •  /