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Fujitsu-Siemens-Chef erwartet Fortbestand von FSC

10-jähriges Jubiläum des Joint Ventures steht an. Bernd Bischoff, Chef des PC-Produzenten Fujitsu Siemens Computers (FSC), erwartet, dass das Joint Venture auch noch über das nächste Jahr hinaus bestehen bleibt. Das Gemeinschaftsunternehmen wird 2008 zehn Jahre alt und der Vertrag zwischen Siemens und Fujitsu läuft damit eigentlich aus.
/ Andreas Donath
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"Ich gehe davon aus, dass beide Seiten zu uns stehen", sagte der Manager dem Handelsblatt. Das Joint Venture FSC kämpft mit sinkenden Marktanteilen und operiert den Informationen der Zeitung zufolge wenig profitabel. Die Branche spekuliert deshalb seit einiger Zeit, ob die Kooperation über die ursprünglich vereinbarte Vertragslaufzeit hinweg fortgesetzt wird. Möglich wäre z.B., dass Siemens seinen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen verkauft oder die Partnerschaft mit Fujitsu fortsetzt.

Bischoff sagte, FSC könne mit den Siemens-Bereichen gut mithalten: "Was die Rendite auf das eingesetzte Kapital betrifft – und das ist eine wichtige Messgröße bei Siemens – sind wir sogar besser als unser Mutterhaus." Allerdings erhofft sich der Manager noch mehr Unterstützung durch seine Eigentümer, um mehr Rechner zu verkaufen. "Wir diskutieren mit beiden Anteilseignern, wie wir die Volumen erhöhen können." Fujitsu vertreibt die Produkte in Asien und Amerika – und vom japanischen Partner erhofft sich Bischoff auch einen Verkaufsschub. FSC operiert nur in Europa, Afrika und im Nahen Osten. Bischoff: "Leider sind das nicht die Stückzahlen, die wir gerne hätten. Aber es wird besser."

Das Unternehmen erwartet für dieses Jahr eher eine gedämpfte Nachfrage.


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