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Neue VirtualBox-Version erschienen

Verbesserte Unterstützung von Solaris-Gästen. Der freie Virtualisierer VirtualBox ist nun in der Version 1.5.6 erschienen. Dabei standen wieder Fehlerkorrekturen im Vordergrund, doch das Update bringt auch kleinere Verbesserungen. So können nun etwa Intels Gigabit-Netzwerkkarten emuliert werden.
/ Julius Stiebert
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Die Funktion, um Intel-Gigabit-Karten (e1000) zu emulieren, ist allerdings noch als experimentell gekennzeichnet. Zu den weiteren Verbesserungen zählt, dass sich nun auch Shared-Folder nur lesend einbinden lassen können und der Netzwerkgerätetyp lässt sich nun direkt über das Einstellungsmenü festlegen.

Die neue Version behebt außerdem einige Fehler, etwa im Zusammenspiel mit Linux-Hosts, die den Kernel 2.6.24 nutzen. Zudem stürzt VirtualBox nun nicht mehr ab, wenn auf einem Linux-System PulseAudio läuft, aber kein Soundserver verfügbar ist und auch Fehler in Bezug auf Windows NT 4 wurden behoben. Darüber hinaus sollen Solaris-Gäste schneller laufen.

Eine Übersicht über alle Änderungen bietet das Changelog(öffnet im neuen Fenster) . Wie üblich steht die Software für Windows und Linux zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit und lässt sich kostenlos nutzen. Eine GPL-Variante gibt es ebenfalls, ihr fehlen jedoch einige Funktionen.

VirtualBox-Entwickler Innotek wurde erst vor wenigen Tagen von Sun gekauft , die VirtualBox als Desktop-Lösung in ihre Virtualisierungsplattform integrieren wollen.


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