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EU fördert P2P-Projekt

14 Millionen für europäisches Forschungsprojekt. Die EU hat dem Forschungsprojekt P2P-Next eine Förderung in Höhe von 14 Millionen Euro zukommen lassen. An dem Projekt sind 21 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Inhalteanbieter aus ganz Europa beteiligt.
/ Werner Pluta
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Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dem Einsatz von Peer-To-Peer-Techniken (P2P) bei Internetfernsehen. Ziel ist es, ein europäisches System zur Auslieferung von TV-Inhalten zu entwickeln, das auf unterschiedlichen Geräten laufen soll. "Wenn das ehrgeizige Projekt erfolgreich ist, dann wird es eine Plattform schaffen, die es den Zuschauern ermöglicht, Live-Inhalte über den PC oder die Set-Top-Box zu streamen. Außerdem wollen wir es den Zuschauern ermöglichen, Communities rund um ihre Lieblingssendungen aufzubauen", heißt es in einer Mitteilung auf der Website von P2P-Next(öffnet im neuen Fenster).

Das Projekt, das auf vier Jahre angelegt ist, beschäftigt sich dabei nicht nur mit technischen, sondern auch rechtlichen, wirtschaftlichen sowie mit Sicherheitsfragen. An P2P-Next sind unter anderem die BBC, die European Broadcasting Union, Pioneer und die Unversitäten in Delft und Lancaster beteiligt.

Internetfernsehen auf P2P-Basis ist kein ganz neues Konzept. So beruht etwa Joost, das Internetfernsehen der Kazaa- und Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis, ebenfalls auf dieser Technik.


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