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Bochum-Werk: Nokia verhandelt mit Betriebsrat

Verhandlungen über Sozialplan für die kommenden Wochen geplant. Wegen der Schließung des Bochum-Werks haben Nokia und die Arbeitnehmervertreter Verhandlungen aufgenommen. Beide Seiten zeigten sich positiv über den Beginn der Unterredungen, die in den kommenden Wochen fortgesetzt werden sollen, um einen Sozialplan für die von der Werksschließung betroffenen Nokia-Mitarbeiter aufzustellen.
/ Ingo Pakalski
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Vertreter des deutschen Nokia-Managements und der Arbeitnehmerseite trafen sich am gestrigen 20. Februar 2008 zu ersten Gesprächen und einigten sich darauf, die Verhandlungen in den kommenden Wochen fortzuführen. Ziel der Verhandlungen ist es, sozial verantwortliche, akzeptable und faire Lösungen für die von der geplanten Schließung betroffenen 2.300 Nokia-Mitarbeiter zu finden. Außer über Abfindungspakete soll auch über Ersatzarbeitsplätze beraten werden. Bis Mitte des Jahres 2008 wird das Nokia-Werk in Bochum geschlossen. Die Produktion wird in einem neu errichteten Werk in Rumänien fortgeführt.

Im Anschluss an das erste Treffen bestätigten beide Seiten, dass "der Start der Verhandlungen in einer guten und offenen Atmosphäre geführt wurde – mit dem gemeinsamen Ziel, so schnell wie möglich eine für alle Seiten zufrieden stellende Lösung zu finden". Beide Seiten einigten sich darauf, die Verhandlungen vertraulich zu führen. Weitere Informationen über wichtige Verhandlungsschritte oder Ergebnisse sollen bekanntgegeben werden, sobald wichtige Eckpunkte erreicht wurden.

Zudem haben beiden Seiten vereinbart, dass zunächst die Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung am morgigen 22. Februar 2008 über die Themen der geführten Gespräche informiert werden. Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite ist Klaus Goll, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor von Nokia in Deutschland. Auf Arbeitnehmerseite werden die Verhandlungen von Werner Hammer geführt, dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates.


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