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NASA-Projekt MoonLITE: Telefonieren auf dem Mond

Satellitenkommunikation ab 2012 geplant. Das British National Space Centre (BNSC) und die US-amerikanische National Aeronautics and Space Administration (NASA) wollen die Infrastruktur für Satellitentelefonate auf dem Mond schaffen. Dabei ist das Telekommunikationsexperiment namens MoonLITE nicht auf die Datenübermittlung allein beschränkt. Es soll auch noch Forschungsaufgaben bewerkstelligen.
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Das Projekt MoonLITE umfasst einen Satelliten, der auf den Mond geschossen werden soll, und drei bis vier "Eindringlinge" (engl: penetrators). Die raketenähnlichen Geschosse sollen über die Mondoberfläche verteilt werden. Jeder "Eindringling" soll mit hoher Geschwindigkeit die Oberfläche durchdringen und verschiedene Instrumente zur Analyse des Mondinneren unter der Mondoberfläche einbetten.

Der Satellit soll als Telekommunikationsstation zwischen den "Eindringlingen" sowie der Erde fungieren und Messwerte übermitteln. Zugleich soll MoonLITE als Weltraum-Kommunikationsnetzwerk getestet werden. Der Datendurchsatz soll bei etwa 3 KBit pro Sekunde im Downlink und bis zu 2 KBit pro Sekunde im Uplink liegen.

Doch bevor die Pläne in die Tat umgesetzt werden können, sollen Wissenschaftler die Technik auf ihre Tauglichkeit hin analysieren. Zudem müssen die Kosten geschätzt werden. Mit dem Startschuss für MoonLITE ist daher wohl nicht vor 2012 zu rechnen. Von Menschen wird die Satellitentechnik wahrscheinlich erst 2020 genutzt werden, wenn die geplante Raumstation auf dem Südpol des Mondes fertiggestellt ist.


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