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EndWar: Total-War-Macher zieht in den modernen Krieg

EndWar
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Wann immer der Computergegner in einer Schlacht oder auch in der Kampagne zurückliegt, erhält er Boni wie Massenvernichtungswaffen oder bessere Einheiten. "Wir wollen das Endspiel jeder Schlacht und natürlich auch der Kampagne spannend halten", erläutert de Plater. Dies solle das Problem umgehen, dass viele Globalstrategiespiele langweilig werden, wenn einen Punkt erreicht ist, ab dem kaum noch verloren werden kann - und bis zum Sieg dennoch noch mehrere Stunden gespielt werden muss. Deshalb "eskaliere" EndWar, die Schlachten werden laut de Plater zum Ende hin größer, intensiver und vor allem schwieriger. Dadurch soll das Gefühl, einen bereits besiegten Gegner nur noch abfertigen zu müssen, ausbleiben.

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Für die Multiplayer-Kampagne haben sich de Plater und sein Team etwas Besonderes einfallen lassen: Jeder "Krieg" dauert etwa 15 Echtzeit-Tage. Am Ende jedes Tages werden alle Partien, die weltweit auf den Servern gespielt wurden, zusammengerechnet. Die Seite (USA oder Europa), die mehr Schlachten gewonnen hat, rückt auf der strategischen Weltkarte vor. Dies verändert die Missionen, die für Multiplayer-Schlachten zur Verfügung stehen. Dadurch wird eine Seite irgendwann verlieren - mehr Territorien bedeuten auch mehr Ressourcen. Dennoch glaubt de Plater, dass Drop-outs oder Teamwechsel eher selten bleiben werden. Zwar könnten Spieler jederzeit in eine laufende Multiplayer-Kampagne einsteigen und dann ihren eigenen Beitrag zum Sieg oder der verzögerten Niederlage dieser Seite beitragen. Doch wer die Seiten wechsle, müsse mit einer neuen Armee beginnen statt mit der alten, liebgewonnen und vor allem hochgepäppelten weiterspielen zu können.

Die Veröffentlichung von EndWar soll im Herbst - vermutlich im Oktober - 2008 zeitgleich für PS3 und Xbox 360 erfolgen. Eine PC-Version ist von Ubisoft noch nicht angekündigt worden, allerdings gibt es Gerüchte, dass eine solche Version schon längst bei Ubisoft Shanghai in spielbarer Form existiert. Danach befragt, antwortet de Plater mit einer kleinen Geschichte. "Viele Firmen kündigen keine PC-Version an, bis sich die Nextgen-Versionen einige Monate lang gut verkauft haben." Ein Beispiel dafür sei Mass Effect, zu dem es offiziell lange Zeit keine PC-Ankündigung gab. Noch Ende 2007 gab Firmenmitbegründer Ray Muzyka zu Protokoll, man habe niemals eine PC-Version angekündigt - zumindest nicht direkt. Das wurde dann im Februar 2008 durch EA nachgeholt, für den PC soll Mass Effect bereits im Mai 2008 erscheinen. Damit beantwortete Michael de Plater die Frage nach der PC-Version von EndWar zumindest indirekt... auf dem Ubiday im Jahr 2007 wurde eine PC-Version zumindest nicht ausgeschlossen. Ubisoft ist ebenso wie EA für seine Multiplattform-Veröffentlichungen bekannt. [von Jörg Langer]

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^Andreas... 22. Feb 2008

Bei der Wii ist es wohl einfach, trotzdem machen es nur wenige weil die Spiele eh etwas...

Noel 21. Feb 2008

Naja während nextgen ein Wort ist, dass am Tag der Veröffentlichung einer solchen...

Player_(Original) 21. Feb 2008

Single Player, Hotseat und PBEM.

Miefmuschel 21. Feb 2008

Einfach nicht spielen, dann verkauft es sich nicht und nicht herumerzählen wer wen...

Silas 21. Feb 2008

Ich würd sagen die Chinesen haben eine Horde Kung-Fu kämpfender Bergmönche, die keine...


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