Kamera Ricoh Caplio R8 mit manueller Tonwert-Korrektur
10-Megapixel-CCD und 7,1fach-Zoom – Display mit 460.000 Pixeln. Ricoh hat mit der R8 schon den Nachfolger der Digitalkamera R7 vorgestellt, die erst im September 2007 auf den Markt kam. Die neue Kamera bietet mit 10 Megapixeln eine höhere Auflösung, doch auch neue Funktionen wie eine manuelle Tonwertkorrektur-Möglichkeit wurden integriert. Wie auch bei der Vorgängerin bietet das eingebaute 7,1fach-Zoomobjektiv eine Brennweite von 28 bis 200 mm (KB).
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Die R8 verschiebt den CCD-Bildsensor zur Bildstabilisierung, wobei Kamerabewegungen erkannt und durch die Bewegung ausgeglichen werden. Der Makromodus in der Weitwinkelstellung erlaubt einen minimalen Motivabstand von einem Zentimeter, bei der Tele-Stellung sind es 25 cm. Die Kamera ist mit einem 2,7 Zoll großen Display ausgerüstet, das es auf eine Auflösung von 460.000 Pixeln bringt. Ein optischer Sucher fehlt.
Ob es sinnvoll ist, dass die Kamera wahlweise auch quadratische Fotos aufnehmen kann, ist fraglich, aber die Funktion boten auch schon die Kameramodelle Caplio GX100 und GR Digital II von Ricoh.
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Die Adjust-Taste, die bereits bei der Caplio R7 eingebaut wurde, hat Ricoh bei der R8 noch einmal überarbeitet. Sie wurde nun mit dem Tastenkreuz zusammengefasst und bildet dessen Mittelpunkt. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 64 bis 1600, die Verschlussgeschwindigkeiten von 8 bis 1/2000 Sekunde. Die R8 bietet lediglich eine Programmautomatik nebst Motivprogrammen und eine Belichtungskorrektur um maximal 2 Blendenstufen nach oben und unten.
Die Kamera sticht durch einige Funktionen aus dem Konkurrenzumfeld hervor. So bietet sie eine Funktion, um die kleinstmögliche Blendenöffnung einzustellen, wodurch eine größtmögliche Schärfentiefe erreicht wird. Außerdem kann das Zielfeld für den Autofokus, wie bei DSLRs, manuell verschoben werden, um einen anderen Bildbereich scharf zu stellen. Dazu wird das Fadenkreuz für den Autofokus und/oder die Belichtungsmessung mit dem Wahlschalter frei positioniert. Beim Autofokus kann auch eine Gesichtserkennung einbezogen werden, die auch die Belichtungsmessung steuert.
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Eine Trapezkorrektur hilft, schräg aufgenommene Bilder bspw. von Wandprojektionen und Fotos gerade auszurichten. Zudem kann die Kamera von jedem Bild eine verkleinerte Version in Kopie speichern, was günstig sein kann, wenn das Bild per E-Mail verschickt oder fürs Web genutzt werden soll, ohne dass ein Rechner dabei ist. Beim Zoomen wurden zwei Geschwindigkeitsstufen eingebaut, um den Brennweitenbereich von 28 mm Weitwinkel bis 200 mm Tele (KB) leichter ansteuern zu können.
Ricohs Neue zeigt nach der Aufnahme ein Histogramm an, mit dessen Hilfe sich noch in der Kamera Helligkeit bzw. der Kontrast der Aufnahme manuell korrigieren lassen. Auch eine Korrektur der Weißabgleichsfunktion ist möglich. Dazu wird ein Farbkreuz angezeigt und der frei verschiebbare Cursor eingeblendet. Die korrigierten Aufnahmen können in der Kamera gespeichert werden.
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Außerdem lassen sich Bildausschnitte festlegen und als separate Bilder sichern. Das könnte beim Direktdruck aus der Kamera interessant sein, sofern der Drucker diese Funktion selbst nicht beherrscht.
Der Apparat besitzt 24 MByte internen Speicher und kann auf SD(HC) und MultiMedia-Cards speichern. Das Gehäuse misst 102 x 58,3 x 26,1 mm und wiegt leer, d.h. ohne Akku und Speicherkarte, rund 170 Gramm. Eine Akkufüllung reicht nach CIPA-Standardparametern für rund 270 Bilder.
Die Ricoh Caplio R8 soll ab März 2008 für rund 350,- Euro in den Gehäusefarben Silber, Schwarz und Schwarz-Silber auf den Markt kommen.