Phishing statt "Geld oder Leben"

Bayerischer Innenminister warnt vor Online-Betrug

Die Zeiten, in denen Räuber mit der Aufforderung "Hände hoch, das ist ein Überfall" ihre Opfer um deren Bargeld erleichterten, sind lange vorbei. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Geld oder Leben" im Nürnberger Museum für Kommunikation warnte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) vor Betrügern im Internet.

Artikel veröffentlicht am ,

Große Gefahr gehe laut Herrmann dabei vor allem von "Phishern" aus. "In betrügerischer Absicht werden Bankkunden mit täuschend echt aufgemachten E-Mails dazu veranlasst, über einen Link vermeintliche Internetseiten von Banken aufzurufen. Dort sollen dann persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter oder Ähnliches eingegeben werden - angeblich aus Sicherheitsgründen oder um Datenabgleiche auszuführen. Tatsächlich landen die Kunden aber keineswegs auf echten Bankseiten, sondern vielmehr auf gefälschten Internetseiten", warnte Herrmann in Nürnberg.

Stellenmarkt
  1. Webdesigner (m/w/d)
    CSL-Computer GmbH & Co KG, Hannover
  2. IT-Spezialist (m/w/d) | als Teamleiter
    Honda R&D Europe (Deutschland) GmbH, Offenbach
Detailsuche

Im Jahr 2006 wurden in Bayern nach Angaben von Herrmann 670 Fälle dieser Form des Online-Betruges angezeigt. Besonders schwierig gestalteten sich dabei die Ermittlungen, wenn die Täter aus dem Ausland agierten, so der Innenminister.

Der Minister gab deshalb Nutzern eine Reihe von Sicherheitsratschlägen. Neben allgemeinen Tipps wie den Computer mit Virenscannern zu sichern oder Javascript zu deaktivieren, riet Herrmann insbesondere beim Online-Banking zur Vorsicht. Dazu gehöre etwa, "die gesamte Internetadresse (URL) ihrer Bank direkt in die Adressezeile" einzugeben oder den Browser zu schließen, "falls die gewünschte Website in der Regel eine Authentifizierung verlangt und plötzlich ohne eine solche auszukommen scheint."

Außerdem forderte Herrmann die Nutzer noch einmal eindringlich auf, "niemals Kontonummern, Passwörter oder andere geheime Daten nach einer Mail-Aufforderung" herauszugeben, da seriöse Banken und Unternehmen "ein solches Vorgehen aus Sicherheitsgründen nie wählen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Encrochat-Hack
"Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
Ein Interview von Moritz Tremmel

Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
Artikel
  1. Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby: Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale
    Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby
    Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale

    Die Landesmedienanstalt NRW hat zu Recht gegen drei Pornoportale mit Sitz in Zypern ein Zugangsverbot verhängt.

  2. Sony Xperia Pro-I mit herausragender Kamera bei Saturn
     
    Sony Xperia Pro-I mit herausragender Kamera bei Saturn

    Sony bringt mit dem Xperia Pro-I ein neues Top-Smartphone auf den Markt. Wer jetzt vorbestellt, sichert sich zusätzlich ein kostenloses Geschenk.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Gigafactory Grünheide: Tesla rekrutiert hauptsächlich regionale Arbeitskräfte
    Gigafactory Grünheide
    Tesla rekrutiert hauptsächlich regionale Arbeitskräfte

    Entgegen den Befürchtungen der Gegner profitieren vor allem Berlin und Brandenburg von Teslas neuer Fabrik in Brandenburg.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Kopfhörer von Beats & Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /