Richter legt Wikileaks lahm

Offline auf Betreiben einer Schweizer Bank

Weil auf dem Portal Wikileaks geheime Dokumente aus einer Schweizer Bank veröffentlicht wurden, hat ein Richter aus Kalifornien die Site Wikileaks.org vom Netz nehmen lassen. Die Dokumente, nach denen ein Zweig der Bank in ungesetzliche Aktivitäten verwickelt sein soll, betreffen ein laufendes Verfahren. Sie sind jedoch auf internationalen Spiegeln weiterhin zugänglich.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf Wikileaks.org können anonym brisante Dokumente aus Politik und Wirtschaft veröffentlicht werden. Nun ist die Site offline. Ein Bezirksgericht in San Francisco hat nach Klage einer Bank den Registrar Dynadot angewiesen, die Domain aus den DNS-Servern zu entfernen. Außerdem muss Dynadot laut Gerichtsbeschluss dafür sorgen, dass die Seitenaufrufe nur auf eine leere Seite weitergeleitet werden und dass die Domain nicht an einen anderen Registrar übertragen wird.

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Der Richter fasste den Beschluss auf Betreiben der Schweizer Bank Julius Baer. Das Bankhaus war gegen die Site vorgegangen, nachdem dort mehrere hundert Dokumente über einen Zweig der Bank auf den Cayman Islands veröffentlicht worden waren. Die Bank beschuldigt den ehemaligen Vizechef der Filiale auf den Cayman Islands, die Dokumente veröffentlicht zu haben. Aus diesen Dokumenten soll hervorgehen, dass die Bank an Geldwäsche und Steuerhinterziehung beteiligt war.

Die Bank hatte zuvor vergeblich von Wikileaks verlangt, die Dokumente zu entfernen, da sie ein laufendes Verfahren in der Schweiz betreffen. Ein Wikileaks-Vertreter war bei der Anhörung vor dem Gericht nicht anwesend, da die Betreiber erst wenige Stunden vor dem Termin davon erfuhren.

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Johann Wolbert 18. Mär 2008

Nameless 22. Feb 2008

Nicht alles unterliegt dem Kapitalismus! Es gibt sie noch, die ehrlichen, loyalen...

Blork 19. Feb 2008

Deutsche Rechtschreibung kann sogar Spaß machen :)

einfacher Anwender 19. Feb 2008

Anders gelangen die Daten ja nicht an diejenigen, die das kontrollieren können und evtl...



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