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Toshibas Convertible Portégé M700 kostet 2499,- Euro

Günstigere Varianten bleiben den USA und Großbritannien vorbehalten. Mit dem M700 bringt Toshiba einen Nachfolger des zu einem Tablet-PC konvertierbaren Notebooks M400. Hierzulande verlangt Toshiba jedoch einen stolzen Preis für das Business-Notebook mit Stift- und Fingerbedienung. Wer auf ein UMTS-Modem verzichten kann, kommt eventuell mit einem Import besser weg, jedoch nicht ohne Nachteile einzugehen.
/ Andreas Sebayang
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Toshibas Portégé M700 ist ein 12,1-Zoll-Subnotebook, das sich dank eines klappbaren Displays in ein Tablet-PC verwandeln lässt. Mit einem Core 2 Duo, einem DVD-Brenner, 2 GByte Arbeitsspeicher und einem Widescreen-LED-Display ausgestattet soll das Notebook ab Anfang März 2008 auch in Deutschland verfügbar sein.

In den USA wurde das Notebook bereits vor Ende des Jahres 2007 vorgestellt und machte für 1.700,- US-Dollar Hoffnungen auf ein günstiges Convertible. Kurz darauf konnte Toshiba in den USA das Notebook sogar ab 1.449,- US-Dollar (zzgl. Steuern, Urheberrechtsabgaben und Zollgebühren beim Import) anbieten. Die deutsche Variante dagegen kommt samt besserer Grundausstattung mit einer Preisempfehlung von 2.499,- Euro. Die Straßenpreise liegen mit etwas über 2.200,- Euro sogar noch vor der offiziellen Veröffentlichung deutlich unter Toshibas Preisempfehlung.

Mit einer vergleichbaren Ausstattung, aber ohne UMTS-Modem kostet das Gerät in den USA 1.799,- US-Dollar (ca. 1.220,- Euro ohne Abgaben) und in Großbritannien 999,- Pfund (ca. 1.320,- Euro ohne Abgaben, etwas langsamere CPU). Angesichts des doch sehr hohen Aufpreises für das UMTS-Modem mag dem einen oder anderen in den Sinn kommen, im Ausland zu bestellen.

Beim Import sind jedoch einige Dinge zu beachten: Die US-Preise beinhalten keine Mehrwertsteuer oder andere Abgaben, die hierzulande anfallen und werden ggf. vom Zoll zusätzlich draufgeschlagen. Auch sollte besonders auf unterschiedliche Garantieleistungen geachtet werden, damit das Gerät nicht extra in die USA geschickt werden muss. In Großbritannien werden ebenfalls Nettopreise angegeben, dort muss die britische Umsatzsteuer (17,5 Prozent) noch eingerechnet werden. Ein Blick in die oftmals günstigere Schweiz (hier muss der Zoll beachtet werden) oder Österreich lohnt sich nicht, dort wird auch nur das UMTS-Modell angeboten. In Frankreich hingegen kostet das M700 rund 1.700,- Euro mit ebenfalls leichten Unterschieden in der Ausstattung (kein Modem) und französischem Tastaturlayout.

Außerdem unterscheidet sich das Tastaturlayout der britischen und US-amerikanischen Tastaturen deutlich, so dass für Umlaute blind getippt, eine externe Tastatur genutzt oder zum Stift gegriffen werden muss. Wer mit den Nachteilen leben kann, spart so eventuell eine Menge Geld.

Hierzulande will Toshiba zunächst keine weiteren Varianten des Portégé M700 anbieten, wie das Unternehmen auf Nachfrage von Golem.de mitteilte. Toshiba habe sich bewusst dafür entschieden, das M700 mit UMTS-Modem anzubieten, da der Markt für Tablet-PCs eh besonders klein sei. Die Variante mit UMTS-Modem ist zudem derzeit weder in den USA noch in Großbritannien zu bekommen. In Großbritannien existiert immerhin ein M700-Modell, das für ein Mobilfunkmodem vorbereitet ist und gut 100 britische Pfund mehr kostet.

Zwischenzeitlich tauchte in Preisvergleichsdiensten auch eine günstigere Variante des M700 auf, der das UMTS-Modem fehlte. Das Gerät pendelte sich um die 1.700,- Euro ein und wies sonst jedoch keine großen Unterschiede auf. Dieses verschwand jedoch innerhalb weniger Tage wieder aus den Preislisten.


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