Abo
  • Services:

Linux Standard Base 3.2 mit ALSA-Unterstützung

Neue Fassung beachtet auch Skriptsprachen

Die Linux Foundation hat jetzt die Version 3.2 der Linux Standard Base (LSB) veröffentlicht. Die Neufassung wurde um Bestimmungen für Skriptsprachen, Drucker- und Multimedia-Unterstützung erweitert. Zudem setzt die LSB nun Qt 4 voraus. Noch 2008 soll bereits die nächste Version veröffentlicht werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Arbeit an der LSB wurde von der Free Standards Group begonnen, um die Interna von Linux-Systemen zu standardisieren. Sie legt daher fest, welche Bibliotheken vorhanden sein müssen und wie die Dateisystem-Hierarchie aufgebaut sein muss. Die Idee dahinter ist, dass eine LSB-konforme Anwendung auf LSB-zertifizierten Linux-Distributionen läuft. Mittlerweile wird die LSB in einer Arbeitsgruppe der Free-Standards-Group-Nachfolgeorganisation Linux Foundation entwickelt.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

In der LSB 3.2 ist nun auch die Unterstützung für die Skriptsprachen Perl und Python festgelegt, so dass Anwendungsentwickler diese verwenden können. Zusammen mit der OpenPrinting Workgroup wurden nun zusätzlich Schnittstellen zum Drucken und die Unterstützung für portable Druckertreiber in die LSB aufgenommen. Eine weitere Änderung in der LSB 3.2 ist der Ersatz der optionalen Module durch sogenannte Trial-Use-Module. Die Module in der LSB sollen so schneller ersetzt werden können und Softwareanbieter müssen diese noch nicht unterstützen, wie es bei den optionalen Modulen der Fall war.

Zu diesen Trial-Use-Modulen zählt die Unterstützung für das ALSA-Soundsystem über Libasound sowie für die Xdg-Utils, die für mehr Eintracht auf dem Linux-Desktop sorgen sollen.

Darüber hinaus werden einige von Freedesktop.org entwickelte Standards für Menüs und Symbole in der LSB 3.2 aufgegriffen, was Desktop-Entwicklern die Arbeit weiter erleichtern soll. Zudem wird nun Qt 4 durch die LSB vorausgesetzt und Qt 3 nicht mehr beachtet. In der LSB 3.1 hatte die Arbeitsgruppe Trolltechs GUI-Toolkit zum ersten Mal beachtet. FreeType und XRender unterstützt die LSB nun ebenfalls.

Die Spezifikationen, die Testsuite und die Entwicklerwerkzeuge stehen ab sofort online zur Verfügung. Zu den LSB-zertifizierten Distributionen zählen unter anderem Debian, Mandriva, Novell, Red Hat, Ubuntu und Xandros. Die nächste Ausgabe der LSB ist noch für 2008 angekündigt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  2. 33,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)

punkt 19. Feb 2008

ca. 20 sek. Google -> http://www.linux-foundation.org/en/Products


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Spider-Man (PS4)

Spider-Man ist trotz ein paar kleiner Schwächen ein gelungenes Spiel, dem wir mit viel Freude ins Netz gehen.

Fazit zu Spider-Man (PS4) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /