Atemmessung durchs T-Shirt
Die Technik für das Mess-System stellen Fraunhofer-Forscher vom Institut für Software und Systemtechnik ISST auf der CeBIT 2008 in Form eines Fahrrad-Guides vor. Das Gerät ist nicht nur Navigationsgerät, sondern informiert den Radler auch über die Sehenswürdigkeiten auf seinem Weg – doch hauptsächlich soll er sich um die Patientengesundheit kümmern.
Projektleiter Thomas Königsmann vom ISST: "Der PDA schlägt passende Touren vor und überwacht auf der Radwanderung die Atemwerte des Patienten.". Am Abend lassen sich die Daten vom Arzt auslesen bzw. auswerten. Die Atmung wird mit dem Messsystem RespiSENS gemessen, das die Forscher entwickelt haben. Es sitzt in der Kleidung und misst die Atmung mit Hilfe von sogenannten Atembändern. Es sind zickzackförmige Leiterbahnen, die über Brust und Bauch in ein T-Shirt integriert sind und bei Dehnung ein elektrisches Signal abgeben.
Die Rohdaten werden zu einem kleinen Modul geleitet, das sie aufnimmt, verarbeitet und die Informationen dann zu einem Handy oder PDA überträgt. Werden Werte außerhalb der Toleranzschwellen gemessen, wird Alarm gegeben. Das Modul ist nicht größer als ein Streichholzbriefchen, dazu kommt noch ein kleiner Akku.
Auf der CeBIT finden sich der Patientenbegleiter und das Messsystem RespiSENS in Halle 9, B36.
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