Abo
  • Services:

Laser mit 300 Terawatt Leistung

Einsatzmöglichkeiten in der Medizin und der Physik

Wissenschaftler vom Center for Ultrafast Optical Science (CUOS) der University of Michigan in Ann Arbor haben eine neuen Superlaser entwickelt. Der Strahl hat eine Leistung von rekordverdächtigen 300 Terawatt.

Artikel veröffentlicht am ,

Um die Intensität des Lasers mit dem Namen Hercules zu beschreiben, braucht der Physiker Karl Krushelnick schon einen kosmischen Vergleich: Würde man zwischen der Sonne und der Erde ein gigantisches Vergrößerungsglas aufstellen, welches das ganze Sonnenlicht auf ein einziges Sandkorn konzentriert, würde das der Energie des Hercules-Lasers entsprechen. "Ich kenne keinen anderen Ort im Universum mit einer solchen Intensität an Licht. Wir glauben, das ist ein Rekord", schwärmt Krushelnick.

Stellenmarkt
  1. CodeCamp:N GmbH, Nürnberg
  2. BWI GmbH, Bonn

Der Superlaser Hercules (Quelle: Anatoly Maksimchuk/EECS)
Der Superlaser Hercules (Quelle: Anatoly Maksimchuk/EECS)
Die Dimensionen, in denen sich diese Energie entlädt, sind ebenfalls enorm - allerdings enorm klein: Der Strahl des gepulsten Lasers dauert gerade mal 30 Femtosekunden - eine Femtosekunde entspricht einem Milliardstel einer Millionstelsekunde (10 hoch -15 Sekunden). Der Strahl trifft dabei auf einen Punkt, der einen Durchmesser von 1,3 Mikrometer hat. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 100-mal so dick.

Der herkulische Laser, der gleich mehrere Räume im CUOS einnimmt, produziert alle 10 Sekunden einen solchen Laserpuls. Andere Hochleistungslaser brauchen bis zu einer Stunde zum Wiederaufladen, nachdem sie einen Strahl ausgesandt haben.

Die Forscher um Krushelnick sehen verschiedene Anwendungen für Hercules. So könnte er etwa in der medizinischer Forschung eingesetzt werden: Mit den Laserpulsen könnten bessere Partikelstrahlen zur Bekämpfung von Krebs erzeugt werden. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz in der Trägheitsfusion, einem Verfahren der Kernfusion.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,86€
  2. 49,86€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  4. 2,49€

QuantenMagier 26. Sep 2008

Ein solcher Titan-Saphir LASER wird meistens von einem Nd:YAG-LASER gepumpt welcher gut...

ELB 19. Feb 2008

Hach dann kann ich mich ja schon auf das Hoverboard freuen^^

Kein Kostverächter 19. Feb 2008

Langweiler! Was spricht denn bitteschön gegen einen fröhlichen Weltuntergang?

MartinP 19. Feb 2008

... ... Energie = Planck'sches Wirkungsquantum x Lichtgeschwindigkeit / Wellenlänge...

MartinP 19. Feb 2008

Kilo 3 Mega 6 Giga 9 Tera 12 Bloß gut, daß ich nie Festplatten bei Ebay gekauft habe.


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate X angesehen (MWC 2019)

Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone von Huawei. Der Bildschirm ist auf der Außenseite eingebaut. Im ausgeklappten Zustand ist er 8 Zoll groß.

Huawei Mate X angesehen (MWC 2019) Video aufrufen
Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android, Debian, Sailfish OS Gemini PDA bekommt Dreifach-Boot-Option

    •  /