Negroponte zufrieden mit OLPC
Danach laufen inzwischen jeden Monat 110.000 der grünen XO-Rechner vom Produktionsband. Eine große Anzahl sei bereits ausgeliefert. In den nächsten Monaten würden zudem großen Mengen der Rechner nach Peru, Uruguay und Nigeria verschifft.
Das große Manko des Rechners sei nach wie vor der Preis. Derzeit kosten die XOs 187,- US-Dollar. Das Ziel sei jedoch weiterhin der 100-Dollar-Laptop. Negroponte ist optimistisch, dieses Ziel im Jahr 2009 zu erreichen. Bis 2010 soll der Preis sogar nur noch bei 50,- Dollar liegen.
Negroponte erläuterte noch einmal das Konzept des XO: Danach setzt OLPC Moores Gesetz dazu ein, günstige Geräte zu produzieren. In 18 Monaten koste ein Gerät nur die Hälfte dessen, was man heute dafür bezahlt. Das sei aber nicht im Sinne der Hersteller, die deshalb lieber die Laptops mit immer neuen technischen Merkmalen und Funktionen ausstatteten.
Das Ergebnis sei, so Negroponte, eine "generelle Fettleibigkeit" elektronischer Geräte. Moderne Laptops verglich er mit SUVs, bei denen die meiste Energie nicht darauf verwendet werde, die Insassen, sondern um das Auto selbst zu bewegen. OLPC hingegen nutze die Entwicklung bei den Chips dazu, den XO-Rechner günstiger zu machen.
Am Schluss seiner Rede, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, kündigte Negroponte weitere Partnerschaften an, ohne jedoch ins Detail zu gehen.
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