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Spieletest: Sunrise - Mehr als Point & Click?

Bekannte Synchronstimmen und viel Wortwitz im Adventure der TML Studios

Im Adventure-Genre muss derzeit fast schon von einer Veröffentlichungsflut gesprochen werden. In dem Segment erscheinen derzeit so viele Titel wie seit der Abenteuer-Hochphase in den Neunzigern nicht mehr. Sunrise - The Game will allerdings nicht einfach ein weiteres Point-&-Click-Programm sein, sondern durch neue Ideen glänzen, was allerdings nur teilweise funktioniert.

Artikel veröffentlicht am ,

Sunrise (Windows-PC)
Sunrise (Windows-PC)
Im Mittelpunkt der Geschichte steht - wie so oft schon - eine Erfindung. Natürlich eine, die schief geht: Drei junge Wissenschaftler wollten eigentlich "nur" ein Gerät zum Webbeamen von Gegenständen entwickeln, bei der Durchführung des Ganzen gibt es aber einen unerwarteten Knall und ganz viel Rauch. Schlimmer noch, denn kaum sind die jungen Entdecker aus der Schockstarre erwacht, müssen sie nicht nur feststellen, dass ihre Heimatstadt New York komplett menschenleer scheint, sondern zu allem Überfluss liegt auch noch eine ohnmächtige Frau bei ihnen auf der Türschwelle.

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Sunrise
Sunrise
Die zuständigen Entwickler der TML Studios gaben sich im Vorfeld Mühe zu betonen, dass Sunrise eben kein klassisches Point-&-Click-Adventure sei. Unter anderem verwies man dabei auf die teils offen gestalteten Rätsel, die mehrere Lösungswege ermöglichten, sowie das Fehlen eines klassischen Inventars - im Normalfall muss mit dem Vorlieb genommen werden, was in der jeweiligen Szenerie vorgefunden wird. Auch die Bedienung weist einige Besonderheiten auf. Trotz all dem ist Sunrise aber im Grunde seines Herzens altbewährte Abenteuerkost - die einiges gut, manches aber auch etwas ungelenk löst.

So ist das Rätseldesign etwa über weite Strecken zwar logisch und meist recht offensichtlich, immer mal wieder aber müssen unnütze Laufwege in Kauf genommen werden - eben weil ein bestimmter Gegenstand erst dann genutzt oder ein neuer Raum erst dann betreten werden darf, wenn die Entwickler es in ihrem Zeitplan vorgesehen haben. Diese doppelten Spaziergänge frustrieren vor allem zu Beginn umso mehr, da Held Rydec nicht rennen kann und sich somit oft viel zu langsam über den Bildschirm bewegt.

Sunrise
Sunrise
Dafür stimmt die Technik: Die Szenerien sind ansehnlich, einige Effekte durchaus sehenswert, und die Synchronisation dank der deutschen Stimmen etwa von Edward Norton oder Wesley Snipes mehr als hörenswert.

In einem Punkt haben sich die Entwickler trotzdem deutlich übernommen. Der Humor zündet nämlich leider längst nicht so, wie es wohl geplant war. Rydec hat im Grunde immer einen flotten Spruch auf den Lippen, nur ist das Verhältnis von wirklich gelungenen Gags zu eher platten und etwas ermüdenden Zoten oft nicht das allerbeste.

Sunrise - The Game ist bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro.

Fazit:
Ein Herz für platte Witze sollte man schon haben, wenn man Sunrise wirklich durchspielen will. Gerade im späteren Spielverlauf ist einiges so gewollt witzig, dass man sich das Lachen bald abgewöhnt. Im Großen und Ganzen gelungen ist Sunrise insgesamt zwar schon, angesichts hochwertigerer Konkurrenz wie Jack Keane oder Ankh 3 fällt die versprochene Adventure-Revolution aber doch eher unspektakulär aus.



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DER GORF 20. Feb 2008

Du meinst die Microdot Technik, oder? Die haben früher Geheimdienste benutzt um Bilder...

Master Lu 19. Feb 2008

Das Spiel kommt ja auf 2 DVDs (!) daher. Muss man das komplett auf Platte installieren...

DER GORF 18. Feb 2008

Soll das jetzt heißen, dass wir alle Kiddies sind?

fak0r 18. Feb 2008

FAKE

wortkonstrukt 18. Feb 2008

"Im Großen und Ganzen gelungen ist Sunrise insgesamt zwar schon,...." ^^


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