Nvidia macht GeForce 8 zum PhysX-Beschleuniger
Huang erklärte dies auf Fragen von Journalisten während einer Telefonkonferenz zu den jüngsten Quartalszahlen von Nvidia: "Wir werden die Physik-Engine von Ageia auf CUDA portieren." CUDA ist Nvidias Framework , um Rechenaufgaben jenseits von Grafik auf einer GPU auszuführen. "Wenn wir damit fertig sind, ist das nur noch ein Software-Download" , erklärte Jen-Hsun Huang.
Wann die Engine fertiggestellt sein soll, gab Huang noch nicht an. Er versprach aber, dass der PhysX-Treiber auf jeder GeForce-8-GPU laufen soll, von denen Nvidia nach Huangs Angaben bereits 15 Millionen verkauft hat. Die Spieler könnten sich dann beispielsweise eine zweite, per SLI angebundene Grafikkarte zulegen, die exklusiv für PhysX genutzt wird. Inwieweit die Physik-Beschleunigung per GPU auch mit einer Grafikkarte funktioniert, erklärte Huang noch nicht.
Auf eine weitere Frage nach der Zukunft der Ageia-Hardware, auch "Physics Processing Unit" genannt, meinte Huang, es gebe derzeit keine Bestrebungen, diese Logik in die GeForce-Prozessoren einzubauen. Wenn es dabei bleibt, dürfte sich die Physik-Steckkarte als Randnotiz der Hardware-Geschichte für Computerspiele erledigt haben.