R.E.M. wirbt mit Open Source für neues Album
Immer mehr bekannte und unbekannte Musiker und Bands nutzen das Internet, um Werbung für ihre Musik zu machen. Zuletzt sorgte die Band Radiohead weltweit für Kontroversen, als sie die Songs ihres noch unveröffentlichten Albums In Rainbows vorab als MP3-Dateien veröffentlichten. Sie überließen es dabei den Fans, den Preis für den Download selbst festzulegen.
R.E.M. verfolgt jetzt eine etwas andere Strategie als Radiohead. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website(öffnet im neuen Fenster) bieten sie zehn Videos zum Remixen durch die Fans(öffnet im neuen Fenster) an. Die Videos zur ersten Single des neuen Albums, Supernatural Serious, entstanden am 21. Januar in New York, wo R.E.M. Kurzkonzerte in einem Restaurant und einem daneben gelegenen Sex-Shop spielten(öffnet im neuen Fenster).
Die Aufnahmen im HD-Videoformat werden unter einer Open-Source-Lizenz bereitgestellt und können als MP4-Dateien heruntergeladen werden. Die Fans dürfen daraus "ihr" Supernatural-Serious-Video zurechtschneiden und auf eine YouTube-Seite(öffnet im neuen Fenster) hochladen. Die größte Hürde fürs Mitmachen dürfte das Videoformat darstellen. Die Kosten für brauchbare HD-Video-Bearbeitungs-Soft- und Hardwareware übersteigen im Augenblick noch das Budget der meisten Verbraucher. In jedem Fall wird die Aktion einen gewünschten Effekt haben: neugierig machen auf das kommende Album. [von Robert A. Gehring]
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



