Energiespar-Konzept für Basisstationen

Einsparung von Dieselbenzin durch intelligente Softwaresteuerung

Die schwedische Firma Flexenclosure hat auf dem Mobile World Congress ein Energiesparsystem für Basistationen namens E-Site vorgestellt. Statt teurem Diesel sollen die Masten mit Solar- und Windenergie betrieben werden. Intelligente Software soll den Dieselverbrauch nach Firmenangaben um 80 Prozent reduzieren.

Artikel veröffentlicht am , yg

Dabei stützt sich Flexenclosure auf zwei Pfeiler: Zum einen setzt man auf die Mobilfunkmasten kleinere Rotoren. Die Rotorblätter drehen sich nicht erst bei einer Windstärke von vier Metern pro Sekunde, sondern beginnen bereits bei einer leichten Luftbewegung von zwei Metern pro Sekunde mit der Stromproduktion. Die Sonnenkollektoren sollen eine höhere Lichtausbeute liefern, auch wenn der Wind eine dicke Staubschicht auf die Kollektoren geweht hat. Die Energie wird tagsüber zum Betrieb der Basisstation genutzt, die nicht benötigte Energie wird für den Nachtbetrieb gespeichert.

Zum anderen hat Flexenclosure eine intelligente Steuerungssoftware entwickelt, die beispielsweise in der Dämmerung um sechs Uhr morgens nicht die Dieselpumpe anwirft, weil sie weiß, dass die Basisstation in etwa einer halben Stunde von der bis dahin aufgegangenen Sonne versorgt werden kann und die gespeicherte Energie bis dahin noch reicht. Anhand von durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten und der Intensität der Sonneneinstrahlung zu bestimmten Uhrzeiten verwaltet E-Site die Energieproduktion möglichst effizient. E-Site ist vor allem für Gegenden konzipiert, die sehr schwer zu erreichen sind, insbesondere in den weiten Landschaften von Afrika.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Nameless 21. Feb 2008

Naja, zwischen Diesel und Benzin befindet sich noch Kerosin. Vielleicht ist mit...

esr 14. Feb 2008

...bitteschön "Dieselbenzin"? Etwa neuartiges Benzin für Dieselmotoren oder WAS?

forenuser 14. Feb 2008

eine frage kommt mir dazu: wie viele dieser xxx gibt es eigentlich bei uns? und wie...

dabbes 14. Feb 2008

Was heute nicht alles als "intelligent" durchgeht, aus sicht eines Programmierers sind...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krypto-Gaming
Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben

Die Gamesbranche wehrt sich bislang vehement gegen jedes neue Blockchain-Projekt. Manager und Entwickler erklären warum.
Von Daniel Ziegener

Krypto-Gaming: Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben
Artikel
  1. Mojo Lens: Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse
    Mojo Lens
    Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse

    Ein winziges Micro-LED-Display, ein Funkmodem, ein Akku - und kein Kabel: Der Chef von Mojo Lens hat seine AR-Kontaktlinse im Auge getragen.

  2. Ouca Bikes: E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder
    Ouca Bikes
    E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder

    Ouca Bikes hat ein elektrisches Lastenrad vorgestellt, das eine Zuladung von rund 250 kg transportieren kann. Das E-Bike fährt auf drei Rädern.

  3. Bill Nelson: Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm
    Bill Nelson
    Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm

    Gibt es Streit um den Mond? Nasa-Chef Bill Nelson fürchtet, dass China den Trabanten als militärischen Außenposten für sich haben möchte.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (G.Skill Trident Z Neo 32 GB DDR4-3600 149€) • The Quarry + PS5-Controller 99,99€ • Alternate (Acer Nitro QHD/165 Hz 246,89€, Acer Predator X28 UHD/155 Hz 1.105,99€) • Samsung GU75AU7179 699€ • Kingston A400 480 GB 39,99€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti 1.700€ [Werbung]
    •  /