Echter First-Person-Shooter mit Headtracking fürs Militär

US-Rüstungsschmiede erforscht neue Mensch-Maschine-Schnittstellen

Technik an sich ist weder gut noch böse - dennoch erschreckt die Entwicklung kleiner bewaffneter Kampfroboter in Verbindung mit menschlichen Bedienern, die ihre Steuerung per Head-Tracking und Videobrille übernehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

In Tests der US-Rüstungsforschungsstelle DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) mit dem Produkt von Chatten Associates konnte die Steuerungsgenauigkeit und -geschwindigkeit von kleinen Robotern mit Kettenantrieb deutlich gesteigert werden, wenn der menschliche Operator sie mit einem HARV (Head-Aimed Remote Viewer) kontrolliert. Im Grunde genommen sind es keine Roboter, die hier durch die Gegend fahren, sondern RC-Modelle.

Bemannte Vehikel dienten der DARPA als Referenz. Während mit Joystick gesteuerte Blechkameraden den Testparcours deutlich langsamer bewältigten, war die mit dem HARV von Chatten Associates ausgerüstete Militärtechnik fast genauso flink wie bemannte Fahrzeuge.

Der Soldat steuert die kleinen Gerätschaften über eine Videobrille, die zusätzlich die Kopfbewegungen erfasst und damit beispielsweise die stabilisierte Kamera schwenken kann. Die Optik wird von den Bewegungen des Fahrzeugs weitgehend entkoppelt, damit ein ruhigeres Bild entsteht. Die Bewaffnung kann zusätzlich mit einem Joystick bedient werden. Im obigen Video wurde eine MAARS-Plattform (Modular Advanced Armed Robotic System) von Foster-Miller mit einer Paintball-Waffe ausgerüstet. Für den Operator wirkt es so, als säße er selbst in dem Kampfgerät.

Außer mit normalen Kameras können auch Restlichtverstärker und Laserzieleinrichtungen auf dem Roboter eingesetzt werden, die den Einsatz auch in schwierigeren Umgebungen erlaubt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Sparkplug 08. Jul 2009

Ich finde das hier gibt 'nen prima Prototyp zu einer Fernsteuereinrichtung ab. Natürlich...

Der Kaiser 31. Mär 2008

Immer noch so cool?

Nameless 21. Feb 2008

Neidisch? MadMax ist ein Australier.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
So funktionieren KI-Bildgeneratoren

Im Netz wimmelt es mittlerweile von künstlich erzeugten Bildern reitender Astronauten, skateboardfahrender Teddys oder stylish gekleideter Päpste. Aber wie machen Dall-E, Stable Diffusion & Co. das eigentlich?
Von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: So funktionieren KI-Bildgeneratoren
Artikel
  1. Anga Com: Von der Kabelmesse zum spannenden Glasfaser-Branchentreff
    Anga Com
    Von der Kabelmesse zum spannenden Glasfaser-Branchentreff

    Anga Com Die deutsche Kabelnetzbranche will sich nicht zu Docsis 4.0 positionieren. Glasfaser ist das Hauptthema auf der Anga Com gewesen.
    Ein Bericht von Achim Sawall

  2. Apple: iPhone 15 soll mit USB-C und neuem Mute-Button kommen
    Apple
    iPhone 15 soll mit USB-C und neuem Mute-Button kommen

    Erste Dummys der kommenden iPhone-15-Reihe verraten bereits ein paar interessante kleinere Details - der Mute-Button etwa wird ersetzt.

  3. DIY: Bastler entwickelt kleine Makro-Tastatur für unter 3 Euro
    DIY
    Bastler entwickelt kleine Makro-Tastatur für unter 3 Euro

    Maker verteilen gerne Visitenkarten aus Platinen, die beispielsweise leuchten. Toby Chui hat eine preiswerten Makro-Tastatur im Kartenformat entwickelt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • MindStar: 14 Grafikkarten im Sale • Logitech G Pro Wireless Maus 89€ • Amazon-Geräte für Alexa bis -50% • The A500 Mini 74,99€ • Logitech G213 Prodigy Tastatur 49,90€ • Crucial P5 Plus (PS5-komp.) 1TB 71,99€, 2TB 133,99€ • HyperX Cloud II Headset 62,99€ [Werbung]
    •  /