Lockheed baut Biometrie-Datenbank für das FBI
Zunächst erhielt die Transport- und Sicherheitslösungssparte von Lockheed einen Auftrag über ein Jahr in Höhe von umgerechnet 27,5 Millionen Euro. Insgesamt soll das Projekt eine Laufzeit von zehn Jahren haben. Werden alle zehn Optionen ausgeübt, verdient Lockheed mit diesem Geschäft etwa 1 Milliarde US-Dollar, umgerechnet rund 690 Millionen Euro. Neben Lockheed hatten sich auch der Rüstungskonzern Northrop Grumman und IBM um den Auftrag beworben.
Das neue System ist ein Ausbau des "Integrated Automated Fingerprint Identification System" (IAFIS) des FBI. Nach Angaben des FBI-Beamten Thomas E. Bush III werden in dem neuen System die gleichen Verdächtigen erfasst wie in dem bereits existierenden. Das sind bekannte Kriminelle, bekannte oder verdächtige Terroristen sowie Bürger anderer Länder, die wegen eines Verbrechens oder einer Verletzung der Einreisebestimmungen verurteilt wurden. Es kommen lediglich neue biometrische Merkmale hinzu.
Bush bezeichnete IAFIS als ein "fantastisches Mittel zur Unterstützung der Strafjustiz und im Kampf gegen den Terror". Das neue System werde der Bundespolizei noch deutlich mehr und bessere Möglichkeiten zur Verfügung stellen.
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